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  • DE-48529 Nordhorn
  • 08/2009
  • Ergebnis
  • (ID 2-15378)

Wettbewerb "Vechtesee - Oorde"


  • 4. Preis

    Rahmenplan

    Architekten
    BS+ städtebau und architektur i.L., Frankfurt am Main (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Torsten Becker

    Mitarbeit
    Kerstin Formhals

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: el:ch landschaftsarchitekten, München (DE), Berlin (DE)

    Erläuterungstext
    Die »Blaue Stadt Oorde« wird auf Basis einer dualen Strategie entwickelt: einerseits entsteht mit der Setzung des neuen Oordekanals ein komplett neuer Stadtgrundriss im südlichen Teil, andererseits bilden im nördlichen Teil die vorhandenen Landschaftsstrukturen und Höfe die Grundlage für die neue Siedlungsstruktur.
    Der Oordekanal verbindet Vechtesee und Ems-Vechte-Kanal auf möglichst direktem Weg. Im Bereich des Quartierszentrums weitet sich der Kanal zum trapezförmigen Oordesee auf.
    Die südliche Raumkante des Oordesees wird vom Versorgungszentrum gefasst. Das östliche Ende wird durch den vorhandenen baumbestandenen Ilandweg definiert. Östlich des Ilandweges schließt sich ein dreigeschossiges Gebäude mit Funktionen aus den Bereichen Gesundheit und Pflege an. Es bildet die Gelenkstelle zum angrenzenden Wohnquartier an den Grachten. Unterschiedliche Gebäude werden um eine mit Booten befahrbare Wasserfläche gruppiert. Die insgesamt sechs Grachten ermöglichen an den Längsseiten den Zugang zum Wasser direkt vom Privatgrundstück aus. Die jeweiligen Kopfseiten stehen jedoch der Öffentlichkeit zur Verfügung.
    Im Kontrast zur Südseite wird das nördliche Ufer des Oordekanals mit einer durchgehenden Promenade gefasst. Die dreigeschossige Bebauung bietet hochwertigen, nach Südwesten orientierten Wohnraum. An zentraler Stelle befindet sich ein Wohnhof mit besonderen Wohnformen. Er bildet den Übergang zum Oordepark. Dessen polygonale Form resultiert aus den vorhandenen, mächtigen Baumkulissen und der vorhandenen topographischen Struktur.
    Beiderseits des Oordeparks werden Familienwohnungen in flexibler Typologie vorgesehen. Unterschiedliche Gebäudetypen gruppieren sich um eine Gemeinshaftsgrünfläche. Bestehende Gehölze werden dabei integriert und schaffen Grünqualitäten von Beginn an. Die weitgehende Berücksichtigung der vorahndenen Wegestruktur erleichtert die abschnittsweise Umsetzung und die Integration der Höfe. Zwischen der westlichen Randstraße und der Osttangente B 213 wird ein Freiraumband für Sport und Spiel angeboten. Es soll den Vechteseepark westlich der Bundesstraße ergänzen und vom Nutzungsdruck entlasten.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.