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  • DE-96110 Scheßlitz
  • 07/2009
  • Ergebnis
  • (ID 2-15445)

Zukünftige Entwicklung der Giechburg bei Scheßlitz


  • 4. Preis

    Lageplan

    Architekten
    [lu:p] Architektur GmbH, Grub am Forst (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Renee Lorenz

    Mitarbeit
    Andrea Lorenz

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Paptistella Architekten GmbH, Hirschaid / Sassanfahrt (DE)
    Landschaftsarchitekten: JOMA Landschaftsarchitektur, Bamberg (DE)

    Erläuterungstext
    Die Umgestaltung der Giechburg erfolgt behutsam unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Aspekte. Die Umbauten der rustikalen Sanierungsmaßnahmen nach 1971 werden entfernt und durch schlichte zeitgemäße An- und Einbauten ergänzt. Dadurch wird der kulturelle Charakter der Burg gestärkt. Eine neue Qualität entsteht durch das Nebeneinander einer zeitgemäßen Architektursprache und der historischen Substanz. So erfolgt zum Beispiel an der Stelle des ehemaligen Schneckenturmes die neue vertikale Erschließung des West- und Nordbaus. Der neue Treppenturm setzt sich durch seine schlichte Gestaltung und eherne Materialwahl vom Bestand ab. Das Miteinander von Alt und Neu wertet sich gegenseitig auf. Im Innenraum entstehen funktional bessere Zusammenhänge.

    Der Westbau wird entkernt und so funktional vielseitig nutzbar. Die Küche rückt durch die Verlagerung in den Nordbau in das Zentrum der Burganlage. Kurze Wege und eine optimale Anbindung an alle Ebenen ermöglichen so eine effektive Bewirtschaftung der Burganlage im Außen- und Innenbereich.

    Der Bergfried wird entkernt und durch ein neues Treppenhaus ergänzt. Auf dem Weg nach oben wird der Besucher an allen Wandöffnungen des Bergfriedes vorbeigeführt. Diesen Öffnungen gegenüberliegend entwächst der Treppenbrüstung eine mannshohe Wand, welche den Blick in das Treppenauge verwehrt und so gezielt nach außen lenkt. Auf dem Weg zur nächsten Außenöffnung wird die Wand wieder Brüstung und ermöglicht einen Blick in das Turmzentrum, wodurch dem Besucher die Höhe und Mächtigkeit des Bergfriedes verdeutlicht wird. Auf der höchsten Ebene wird der Aufstieg mit einem atemraubenden Blick in das fränkische Land belohnt.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.