loading
  • DE-51643 Gummersbach
  • 05/2009
  • Ergebnis
  • (ID 2-16035)

Städtebaulicher Wettbewerb zur Entwicklung des Ackermann-Areals


  • Anerkennung


    Architekten
    ASTOC ARCHITECTS AND PLANNERS GmbH, Köln (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Bonn (DE), Hamburg (DE), Köln (DE), Mannheim (DE), Berlin (DE)

    Erläuterungstext
    Nach der Entwicklung der Innenstadt Gummersbachs ist mit der Entwicklung des Technologie- und Innovationsquartiers und der Ansiedlung des Campus Gummersbach der FH Köln ein wesentlicher Impuls zur Entwicklung des ehemaligen Steinmüllerareals zur Profilierung der Kreisstadt Gummersbach erfolgt. Im Zusammenhang hiermit wird nun das benachbarte Ackermannareal als neues Wohnquartier mit generationsübergreifenden Wohnformen entwickelt werden.

    Wohnen in Gummersbach / Quartier Ackermannareal:
    Betrachtet man die heutigen Wohnstrukturen in Gummersbach und im oberbergischen Kreis sind diese im wesentlichen durch Einfamilien- und Doppelhäuser geprägt. Ziel dieses Wettbewerbs kann es daher nur sein, ein neues Angebot an Wohnformen in städtebaulich wie typologisch andersartigen Konfigurationen anzubieten, damit im Zusammenhang mit dem Fachhochschulstandort übergreifende Angebote mit einem neuen Lebensgefühl entstehen. Eine Staffelung von mehreren Wohnhöfen als kompaktes, eher urbanes Wohnen im Grünen strahlt eine neue Quartierswirkung im Kontext aus.

    Generationen / 1, 2 oder 3, ein Immobilienkreislauf:
    Die Profilierung des Standortes, ausgehend vom Nukleus der FH, legt zunächst das studentische Wohnen als auch das für Hochschulmitarbeiter nahe. Das Dezentralitätskonzept der FH Köln mit ihren verschiedenen Standorten sollte durch entsprechend Angebote zu einem effizienten, nachhaltigen Leben und Studieren führen und durch zusätzliche Angebote das Flair und Lebensgefühl der Studenten unterstützen. Hierzu wird mit einem Spektrum von Studentenappartements über Wohngemeinschaften bis zur gemanagten Studentenimmobilie mit Dienstleistungsangeboten ein entsprechendes Angebot geschaffen. Bei der „anschließenden Generation“ sind neben der Wohnform Aspekte wie ergänzende Serviceangebote (KiTa, wohnungsnaher Einzelhandel, Gastronomie) zum „Halten“ oder „Anziehen“ von Hochschulmitarbeitern und Lehrkörpern mit ihren Partnern am Standort Gummersbach ausschlaggebend. Neben den etablierten Wohnformen in Gummersbach stellt das Ackermannareal mit seinem Community-Feeling, zeitgemäßer moderner Architektur, attraktiven halböffentlichen und öffentlichen Räumen, die verbunden mit geringen Zeitaufwendungen für Immobilien- oder Gartenpflege, die Antwort dar. Diese Fragestellungen werden mit zunehmendem Alter bedeutender, so dass hier auch für die sogenannte 3. Generation Immobilien zum Älterwerden konsequent anschließen. Mit gemanagten Wohnimmobilien für Ältere, der richtigen Wohnform (barrierefrei) mit ergänzenden Dienstleistungs- und Serviceangeboten (wohnungsnaher Einzelhandel, Gastronomie, Ärzte) wird letztendlich vom Standort und der Haustypologie her der Schulterschluss zu den Immobilien der Generation 1 gebildet.

    Städtebauliches Konzept:
    Das städtebauliche Konzept sieht vor, als „Gummersbach plus“ ein typisches Gummersbacher Lebensgefühl mit seinem Landschaftsbezug / Blick in die Hügel des bergischen Landes um ein tendenziell kompakteres innenstadtnahes Wohnen zu ergänzen. In einer örtlichen Maßstäblichkeit werden unterschiedliche, für Gummersbach neue Wohntypologien für generationsübergreifende Zielgruppen in einer abgestuften Bebauung angeboten. Die topographisch anspruchsvolle Lage mit ihren reizvollen Sichtbeziehungen wird in ein differenziertes System von öffentlichen, halböffentlichen und privaten Aufenthaltsräumen in einer terrassierten Anordnung überführt. Dabei ist die Bebauungstypologie je nach Anforderungsprofil, Dichte und Topologie von der Zeile zum Punkt, vom Winkel zu zwei Zeilen weitgehend flexibel. Die Bebauung hat eine Mindesthöhe von 2 Geschossen + Staffelgeschoss zzgl. der in die Topographie eingebetteten Eingangs- bzw. Gartengeschosse.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.