modgnikehtotsyek
ALLE WETTBEWERBSERGEBNISSE, AUSSCHREIBUNGEN UND JOBS Jetzt Newsletter abonnieren

Begrenzt offener, einstufiger Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren, kombiniertes Auswahl- und Losverfahren | 02/2005

Neubau einer Dreifachsporthalle

Perspektive Außenansicht

Perspektive Außenansicht

4. Preis

Freitag Hartmann Architekten

Architektur

Erläuterungstext



Konzept
Selbstbewusst, ohne den Bestand zu dominieren, fügt sich die neue Sporthalle auf engstem Raum in das Gebäudeensemble. Absenken des Hallenbodens und Aufsatteln des Tragwerks reduzieren die Attikahöhe und somit das sichtbare Baukörpervolumen. Es entstehen maßstäbliche Außenräume neuer Qualität: Die Pausenhoferweiterung am Waldrand für die Hauptschule und das südorientierte Eingangsplateau mit Bezug zur Realschule . Das Spielfeldniveau der "alten Sporthallen" wird zur gemeinsame Erschließungsebene mit Eingängen von Norden und Süden. Das durchgesteckte Foyer mit seinen festeingebauten Tribünenstufen und dem angelagerten Atrium wird zum Zentrum der "Sportanlage" und bietet den direkten Zugang zu den jeweiligen Hallen- und Umkleideebenen.

Gestalt und Konstruktion
Abgestuftes Anbauen der massiven Umkleiden mit übereinander liegenden Nassräumen vereinfacht die Installation, vermeidet das Unterfangen der alten Hallenfundamente und ermöglicht die natürliche Belichtung und Belüftung der Räume im Untergeschoss. Halle und Foyer sind reine Holzkonstruktionen. Die Stützenstellung im Foyer schafft in Verbindung mit der Gerber- Konstruktion gute Sichtbedingungen von den Tribünenplätzen.

Freiraumplanung
Großzügig gestaltete Rampen und Treppen erschließen die durch Baumraster gegliederten Pausenhöfe. Die säulenförmigen Blütenbäume im Atrium bilden die "grüne Spange" der beiden Außenräume. Eine strenge Baumreihe im Osten steht im Kontrast zum freigewachsenen nördlichen Waldrand und wird zur zweiten "grünen" Raumkante. Das flache Gründach mit den kristallinen Glaskuben und eingeschnittenem Atrium fügt sich in das Landschaftsbild ein.

Ökologie und Energie
Das extensive Gründach verzögert Regenwasserabfluss und trägt zur Klimaverbesserung bei. Die Einbettung der Halle in das Gelände, das hochgedämmte führen im Zusammenspiel mit kontrollierter Be- und Entlüftung zu geringen Wärmeverlusten. Großzügige und blendfreie natürliche Belichtung mit außenliegendem Sonnenschutz reduzieren den Kunstlichtbedarf. In die Dachkonstruktion integrierte Vakuumkollektoren nutzen die Sonneneinstrahlung.
Ansicht von Süden

Ansicht von Süden

Querschnitt

Querschnitt

Perspektive Innenansicht

Perspektive Innenansicht

Lageplan

Lageplan

Erdgeschoss

Erdgeschoss