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  • 3. Preis

    3. Preis: K1 Landschaftsarchitektur / Schutte Architekten

    Landschaftsarchitekten
    k1 Landschaftsarchitekten - Kuhn Klapka GmbH, Berlin (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Schutte Schwarz Architekten, Wuppertal (DE)

    Preisgeld
    15.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Leitidee dieser Arbeit ist das geschickte Einspannen der Wasserlandschaften mit Hilfe von \"Garten-Themen-Teppichen\", welche die Teilräume architektonisch und inhaltlich akzentuieren.Die Parklandschaft bleibt von weiteren Interventionen unberührt und vermittelt im Gegensatz mehr wohltuende, ruhige Raumabfolgen, im Wechsel offener Wiesenlandschaften, Baumhaine und Wasserflächen. Die Wegeführung entlang der Gewässer entwickelt sich dabei aus dem Bestand und lässt eine Auseinandersetzung und intensivere Erlebbarkeit des Wassers vermissen. Die Hauptwegestruktur dagegen ist gut herausgearbeitet und die Nebenwege unterstützen selbstverständlich das offene Parkkonzept.Die Weiterführung und Übergänge der Wege ins Wohnquartier beschränken sich auf zwei unterschiedlich stark ausgebildete Grünachsen, diese werden nicht weiter thematisiert. Auch die Verbindung in die Innenstadt, bleibt im Ansatz stecken. Die städtebaulichen Ergänzungen durch Wohnbebauung sind vorstellbar.Es bleibt die Betrachtung der bandartigen Gärten, die geschickt platziert sind und die in den vorgetragenen Einzelthemen professionelle atmosphärische Stimmungsbilder im Detail aufzeigen.Die Thematik der Gartenschau baut auf dem Dauerkonzept auf, leider ohne „AHA-Effekt“, ohne weiterer Themeninhalte und Identifikationsmerkmale. Ein Leitthema, das den Besucher neugierig macht, fehlt.Die Sympathie dieser Arbeit wird durch den Umgang der architektonischen Garteninterventionen im Kontrast zu einer ruhigen offenen Parklandschaft gestützt. Die Unterhaltung der Anlage scheint sehr robust und ermöglicht Nutzungsänderungen ohne vom Konzept abzuweichen. Die Grundidee trägt, sie birgt jedoch die Gefahr, einzelne inhaltlich schwach gestalterische Ausformulierungen der Phantasie des Betrachters zu überlassen.