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  • 2. Preis


    Architekten
    Eller + Eller Architekten, Düsseldorf (DE), Berlin (DE), Moskau (RU) Büroprofil

    Preisgeld
    26.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Das Potenzial der Arbeit liegt in der äußeren Erschließung. Der Haupteingang wird an der Forststrasse situiert und durch einen geschickten Baukörperrücksprung, der eine Vorzone entstehen lässt, akzentuiert. Der Haupteingang mündet in eine Passage, die über eine angemessen dimensionierte Treppenanlage das Niveau des Postplatzes erreicht und hier in einen angenehm proportionierten Zugang mündet. Kritisch gesehen wird die nicht barrierefreie Anbindung an den Postplatz.
    Das Bauvolumen staffelt sich entlang der Forststraße in vier Einzelbaukörpern, die insgesamt wiederum eine Einheit bilden und das immense Bauvolumen gut proportioniert in das städtische Umfeld einbinden, ohne sich in Kleinststrukturen anzubiedern.
    Die Höhenstaffelung und die Fassadenstrukturierung an der Forststrasse erscheinen überaus angemessen. Die Baumasse wird geschickt um drei gut dimensionierte Höfe entwickelt. Sämtliche Geschossebenen, allen voran die Saalebene 1.Obergeschoss sind übersichtlich strukturiert und versprechen flexible, zeitgemäße Verwaltungseinheiten ohne beengte Korridore.
    Seitens des Preisgerichtes wird allerdings kritisch angemerkt, dass die - bis auf die Bebauung am Postplatz - ausschließliche Neubaustruktur mit dem weitgehenden Verlust an historischer Bausubstanz (Erhalt lediglich 31% der Flächen) erkauft wird.

    Tragwerk:
    Die Tragwerksstruktur führt klar nachvollziehbar die Lasten nach unten. Zur Lastabtragung sind in zwei Bereichen aufwändige Tragkonstruktionen notwendig. Hier sei die frei über den Sitzungssaal gespannte Decke aufgeführt, auf der die oberen Bürogeschossen abgestellt sind.

    Haustechnik:
    Die sehr kompakte Kubatur des Entwurfes lässt geringe Betriebskosten erwarten, bei der Notwendigkeit das Gebäudekonzept weiter durchzustrukturieren.