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  • DE-60311 Frankfurt am Main
  • 05/2010
  • Ergebnis
  • (ID 2-30777)

Niederrad am Main


  • ein 3. Preis

    Strukturplan

    Architekten
    BS+ städtebau und architektur i.L., Frankfurt am Main (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Torsten Becker

    Mitarbeit
    Kerstin Formhals

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: el:ch landschaftsarchitekten, München (DE), Berlin (DE)

    Erläuterungstext
    Auf Basis topographischer und historischer Spuren wird ein Stadtgrundriss entworfen, welcher die Grundlage für eine sukzessive Transformation des Ortes bildet.
    Übergeordnetes Ziel ist die Vernetzung Niederrads mit dem Mainufer und die Entwicklung eines urbanen Wohnquartiers mit hohen Freiraumqualitäten.
    Zur Anbindung Niederrads an den Main dienen sieben Vernetzungsachsen, die jeweils mit einer Lände am Ufer enden. Die Lände stellen linear ausgeprägte Flussuferzugänge dar, die verschiedenen Möglichkeiten bieten, Kontakt zum Main aufzunehmen.
    An zentraler Stelle fungiert die Bruchfeldachse. Die Strandlände am Mainufer ermöglichen den Zugang zum Main und bieten vielfältige Freizeitmöglichkeiten. Der Speckweg als alte Wegeverbindung vom Ortskern zum Main wird zukünftig wieder durchgehend erlebbar gemacht. Die Niederräder Lände ermöglicht das Verweilen im Fluss. Der Haardtwaldplatz wird nach Norden durch eine neue Raumfolge erweitert. Im Westen wird entlang der Bahntrasse eine Promenade vorgesehen, welche als übergeordnete Wegeverbindung die südlichen Teile Niederrads mit dem Mainufer vernetzt. Die Bahnpromenade endet an der Bahnlände. Im östlichen Teil des Plangebietes wird der Elli-Lucht-Park durch den Elli-Lucht-Weg mit dem Mainufer verbunden. Als zentrales räumliches Element im Klinikbereich fungiert der Klinikweg. Die Deutschordenallee verbindet den Stadtwald mit der Rennbahn, dem Sportareal an der Holzhecke und dem Bereich des ehemaligen Mainbades. In West-Ost-Richtung bildet die Straße Niederräder Ufer das zentrale Element des Stadtgrundrisses.
    Bezüglich der Hochhäuser wird ein differenziertes Vorgehen vorgeschlagen. Die drei privaten Hochhäuser bleiben erhalten. Die übrigen Hochhäuser werden zwar grundsätzlich als nicht erhaltenswürdig eingeschätzt, die beiden südlichen sollen jedoch erst langfristig entfallen.Westlich des Klinikareals wird ein neues Wohnquartier vorgeschlagen. Die Bebauung ist hinsichtlich der Typologie gemischt und ermöglicht die Entstehung verschiedener Wohnformen. Für das Klinikareal wird auf Basis der bestehenden Bebauung eine teilweise Neuordnung des öffentlichen Raumes vorgesehen. Das Mainufer wird unter Berücksichtigung der Sportvereine neugestaltet. Die Freiräume zwischen den Vereinen und der Wohnbebauung werden öffentlich zugänglich gemacht und parkartig gestaltet.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.