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  • DE Berlin
  • 03/2010
  • Ergebnis
  • (ID 2-39102)

Fassadenwettbewerb Alexander Parkside


  • 1. Preis

    kein Bild vorhanden
    Bauingenieure
    Werner Sobek, Stuttgart (DE), New York, NY (US), Moscow (RU), Stuttgart (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Ludloff Ludloff Architekten BDA, Berlin (DE)
    Lichtplaner: studio dinnebier+blieske, Berlin (DE)
    Akustikplaner: Akustik-Ingenieurbüro Moll GmbH, Berlin (DE), Hamburg (DE)
    Visualisierer: Archimation, Berlin (DE)
    Künstler: Nikolai von Rosen, Berlin (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Verfasser setzen an dieser Stelle selbstbewusst ein Solitär, der an dieser Stelle das ehemalige Haus des Reisens subtil ergänzt und gleichzeitig wegen seiner Leichtigkeit ein eigenständiger Akzent zum denkmalgeschützten
    ehemaligen Polizeigebäude setzt.
    Es wird erkannt, dass in dieser Umgebung eine Hotelnutzung ein identitätsstiftendes Zeichen setzen sollte, welches die Sprache der Moderne nicht 1:1 aufnimmt, aber mit ihr in einen Dialog treten kann. Horizontalität und Vertikalität sind Motive, die beide den Ort prägen.
    Der Sockel zeichnet eine dynamische Horizontale zum Hochhaus. Folgerichtig ist er konsequent 1-geschossig und transparent ausgebildet. Es ist ein offenes Haus, das im EG die Gäste willkommen heißt, Einblicke gewährt in die Gesellschafträume
    und die unterschiedlichen „Häuser“.
    Die Zimmer bedeuten Rückzug und Ausblick gleichermaßen. Dies sind sehr direkt umgesetzte Ansprüche an einen Hotelbau, nämlich der Öffentlichkeit und der Individualität Ausdruck zu geben.
    Das wichtige Anliegen den verschiedenen Hotelketten eine individuelle Ausstrahlung und Anmutung zu geben, ohne den großmaßstäblichen Block zu konterkarieren, ist gelungen.
    Nicht nur die Fensterformate, sondern ein interessantes Farbenspiel gibt den Hotels ihren unverwechselbaren Wiedererkennungswert.
    Dennoch bindet die leichte Aluminiumlochblechhaut das Volumen zusammen. Die Tag- und besonders die Nachtwirkung strahlt Großstadt aus und bezieht sich auf den auch nachts pulsierenden Alexanderplatz.
    Tags ist die Fassade eher flächig glatt, wie eine gespannte Haut mit Durchblicken auf das farbige „Hemd“, nachts erhält die Fassade viel Tiefe; Licht und Schatten betonen die Profilierung der Fassade.
    Bei einer Weiterbearbeitung müsste die Wirkung der Treppenhäuser im Dachgeschoss noch genauer untersucht werden.
    Berlin ist eine Touristendestination und dieser Standort zieht auch gerade jüngeres Publikum an. Die Fassade wirkt frisch am Tag und thematisiert nachts auch Berlin als Destination eines attraktiven, hippen Nachtlebens.
    Die Fassade setzt als Ganzes eine einprägsame Marke, bietet den unterschiedlichen Hotelketten eigene Identität und bildet als Ganzes eine „Destination“ in Berlins Hotellandschaft.