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  • Engere Wahl

    Lageplan, © Fritsch+Tschaidse Architekten GmbH

    Architekten
    Fritsch + Tschaidse Architekten GmbH, München (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: Jörg Stötzer Landschaftsarchitektur, Stuttgart (DE)
    Tragwerksplaner: Sailer Stepan und Partner GmbH, München (DE)
    Bauphysiker: Müller-BBM GmbH, Planegg/München (DE), Berlin (DE), Dresden (DE), Frankfurt (DE), Gelsenkirchen (DE), Hamburg (DE), Karlsruhe (DE), Köln (DE), Nürnberg (DE), Reutlingen (DE), Stuttgart (DE), Weimar (DE)
    Modellbauer: AR Modellbau GbR, Taufkirchen (DE)

    Erläuterungstext
    HÖRSAALGEBÄUDE 1 (1. BA)
    Wegen der kurzen Zeitspanne bis zur Fertigstellung des Gebäudes 2011 ist vorgesehen, Erd- und Obergeschoß vollkommen aus Fertigteilen zu errichten. Das Tragwerk besteht aus Fertigteilstützen über zwei Geschosse, die im Bauzustand frei auskragen und in vorgefertigte Köcherfundamente eingespannt werden. Entlang der Fassaden und in der Mittelachse werden Unterzugselemente, die gleichzeitig die Brüstungen des 1. Obergeschosses bzw. auch die Attiken an der Dachdecke bilden, auf Stützenkonsolen aufgelegt. Die Decken werden als p-Platten mit 2,40 m Breite und einem Stegabstand von 1,20 m auf die Längsbalken aufgelegt. Die Scheiben- und die Durchlaufwirkung wird mit örtlichem Aufbeton und Fugenverguss hergestellt. Die wenigen für die horizontale Aussteifung des Gebäudes erforderlichen Stahlbetonwände sind als Vollfertigteile vorgesehen. Alle übrigen Wände werden nichttragend entsprechend den jeweiligen Schallschutzanforderungen nachträglich, auch massiv, hergestellt. Da wegen des vorhandenen Grundwasserstandes das Kellergeschoß als weiße Wanne ausgebildet werden muss, ist der Teilkeller in Ortbetonbauweise vorgesehen.

    HÖRSAALGEBÄUDE (2. BA)
    Das Gebäude ist als Ortbetonbau konzipiert. Der Teilkeller wird als weiße Wanne ausgebildet. Die Konstruktion im Foyerbereich im Erdgeschoß und im Bürobereich im Obergeschoß besteht aus Stahlbetonstützen mit Flachdecken. Die Hörsaalbereiche werden von Plattenbalkendecken überspannt. Für die horizontale Aussteifung sind ausreichend Wände vorhanden. Außerhalb des Wannenbereiches erfolgt die Gründung auf Einzel- und Streifenfundamenten.

    LABORBAU
    Der Laborbau weist eine Länge von ca. 70m auf. Er ist als fugenloser Stahlbetonbau vorgesehen. Im Bereich der Labore werden beide Flurwände tragend ausgebildet, sie können jedoch aus Gründen der Flexibilität durch Stützenreihen ersetzt werden. Die Geschoßdecken spannen einachsig quer zum Gebäude als Dreifeldträger. In den Büro- und Foyerbereichen, wo kleinere Spannweiten auftreten, kann die Decke unterzugslos ausgebildet werden. Über dem zweigeschossigen Technikraum ist eine Plattenbalkendecke vorgesehen. Das Gebäude ist ausreichend ausgesteift. Der Teilkeller ist wie bei den anderen Gebäuden als weiße Wanne vorgesehen. In den nichtunterkellerten Bereichen erfolgt die Gründung auf Einzel- und Streifenfundamenten.

    VERWALTUNGSGEBÄUDE
    Das Verwaltungsgebäude ist als Stahlbetonskelett mit Flachdecken konzipiert. Die horizontale Aussteifung wird durch die vorhandenen Wände erreicht. Die Gründung erfolgt auf Einzel- und Streifenfundamenten mit Ausnahme der weißen Wanne im Untergeschoß für den Hausanschlussraum.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.