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  • 1. Preis


    Architekten
    pp a|s pesch partner architekten stadtplaner GmbH, Dortmund (DE), Stuttgart (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschafts- / Umweltplaner: Lohrberg Stadtlandschaftsarchitektur, Stuttgart (DE)
    Architekten: BLU Architekten Blanek Butt Partnerschaft mbB, Stuttgart (DE)

    Erläuterungstext


    KOOPERATIVER IDEENWETTBEWERB KILLESBERG
    FORUM K: DAS FENSTER FÜR WISSENSCHAFT, TECHNIK UND KOMMUNIKATION IN STUTTGART

    Die Erwartungen an einen Zukunftsentwurf für das Messeareal auf dem Killesberg sind vielfältig: Es geht um ein ökonomisch tragfähiges Bauvolumen, eine sinnvolle Nutzungsmischung und sinnvolle Bauabschnitte. Des Weiteren ist eine Ergänzung des Freiraumsystems, eine Arrondierung der baulichen Ränder und eine Verbesserung der städtebaulichen Bezüge von besonderer Bedeutung.

    Der Entwurf gliedert das bestehende Messeareal in verschiedene Teilbereiche, die sich um eine grüne Achse – die Verbindung des Höhenparks Killesberg mit der Feuerbacher Heide – gruppieren. Zentrum des neuen Quartiers ist das „Forum K“. Hier soll ein besonderer Ort der Innovation, des Wissens über Natur und Technik, der Gestaltung und der Kommunikation entstehen, der sich durch die städtebauliche Figur und architektonische Prägung auszeichnet. Ein besonderes Angebot stellt der glasgedeckte öffentliche Raum im Inneren des Forums dar. Er bietet im Unterschied zu den grünen Außenräumen der Parks eine besondere Atmosphäre und bietet Raum für Veranstaltungen, Aufführungen und Ausstellungen.

    Das übrige Quartier gliedert sich in folgende Teilbereiche:
    • die Erweiterung der Akademie mit einer neuen repräsentativen Front zur Stresemannstraße
    • das Quartier an der Brenzkirche mit Bürgerzentrum, Ladenzeile und Wohnen
    • die Erweiterung der Kochenhofsiedlung mit individuellen Wohnformen am neuen Promenadenweg und
    • das verdichtete Wohnquartier an der Oskar-Schlemmer-Straße mit dem Boarding-House für die Akademie und Forum K, mit einem differenzierten Wohnungsangebot (Wohnen und Arbeiten unter einem Dach, Atriumhäuser).

    Schwerpunkt des Freiraumkonzepts ist es, die Parklandschaft des „Grünen U“ von der Stadt bis zu den Wäldern des Westens zu vervollständigen. Die Fuge zwischen altem und neuem Höhenpark wird großzügig erweitert und artifiziell gestaltet. Neben den bestehenden Treppenanlagen bilden große Rasenterrassen den Übergang. Zentrales Element ist hierbei der Bereich der Roten Wand mit den neu konzipierten Fabelsee und einem Sumpfzypressenhain, der den Höhenpark Killesberg bis zur Steinbruchkante weiterführt. Ein Technikmuseum für Kinder schirmt diesen Bereich zur Stresemannstraße ab und profitiert vom Abenteuer-Charakter des Tales, Indoor- und Outdoor-Aktivitäten ergänzen sich.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.