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  • DE-76726 Germersheim
  • 08/2010
  • Ergebnis
  • (ID 2-37759)

Integrierte Gesamtschule Rheinzabern


  • 2. Anerkennung

    Lageplan, © sander.hofrichter architekten GmbH

    Architekten
    sander.hofrichter architekten GmbH, Ludwigshafen (DE), Frankfurt (DE), Düsseldorf (DE), Nienburg (DE), Kulmbach (DE), München (DE), Aalen (DE), Karlsruhe (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    Torsten Petroschka

    Erläuterungstext
    Erläuterungsbericht

    Städtebau / äußere Erschließung:

    Für die Ankommenden werden die Zugänge mit PKW, Bus und Fahrrad an einem zentralen Punkt zusammengeführt. Dieser wird durch den Teich mit den Skulpturen sowie die Bestandsturnhalle und das Bestandsgebäude der IGS gefasst. Der Pausenhof orientiert sich in Richtung Wald und wird durch die Bestandgebäude und den neuen Baukörper der IGS geschützt.

    Funktionalität / innere Erschließung:

    Über den zentralen Eingangsbereich gelangt man auf die innere Magistrale als Arterie des Schulgebäudes, die alle Bauteile miteinander verbindet.

    Im Bestandsgebäude, in direkter Blickbeziehung zum Eingang positioniert, stellt das Hausmeisterbüro in Verbindung mit einer Kombination aus Kiosk und Ausgabeküche für die Mensa eine zentrale Anlaufstelle für alle Ankommenden dar. Die Möglichkeit zu größeren Veranstaltungen bietet die Mensa in Verbindung mit dem Mehrzweckraum und dem Ganztagsraum. Diese lassen sich zu einem großzügigem Raumkontinuum verbinden.

    Die Verwaltung wurde im Norden, im EG belassen, jedoch umstrukturiert und auf das geforderte Raumprogramm abgestimmt. Die Bibliothek orientiert sich zum Wald und bietet ein ruhiges, harmonisches Ambiente.

    Konstruktion / Fassade:

    Für die Gebäudehülle des Neubaus wird eine hochgedämmte Holzständerkonstruktion mit vorgehängten Faserzementplatten verwendet. Die Geschossdecken aus Stahlbeton werden durch die Innenwände getragen.

    Energiekonzept:

    Primäres Ziel des ganzheitlichen zukunftsorientierten Gebäudekonzeptes ist die Zufriedenheit der Nutzer im Hinblick auf die thermische und akustische Behaglichkeit, ein Einsatz regenerativer Energien sowie der Erhalt der Bausubstanz und der optimierten Energieeffizienz.

    Die Gebäudehülle wird mit Passivhausqualität errichtet. Die energetische Planung führt hin zum Null-Heizenergiegebäude.

    Zur Einhaltung der klimatisch vorgegebenen Anforderungen in den Räumen sowie für eine obligatorische Wärmerückgewinnung, die für die Anforderung Passivhaus/Null-Heizenergiehaus erforderlich ist, kommt eine Lüftungsanlage mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung zum Einsatz.

    Die Temperierung des Gebäudes erfolgt im Sommer sowie im Winter durch eine wassergeführte Bauteilaktivierung. Hierbei werden die massiven Geschossdecken von einem einfachen Leitungssysteme durchzogen das ganzjährig Wasser zum Heizen und Kühlen durch die Bauteile führt.

    Auf dem Dach des Gebäudes besteht die Möglichkeit Photovoltaikmodule zur solaren Stromerzeugung einzusetzen. Die Anlage wird so bemessen, dass die zum Heizbetrieb des Gebäudes notwenigen Hilfsenergien gedeckt werden können. Damit kann das Gebäude in seiner Bilanz als Null-Heizenergiegebäude ausgewiesen werden.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.