loading
  • DE-31134 Hildesheim
  • Ausschreibung
  • (ID 2-51228)

Bahnhofsvorplatz und ZOB Hildesheim


  • Teilnahme


    Landschaftsarchitekten
    KuBuS Freiraumplanung GmbH & Co. KG, Wetzlar (DE), Berlin (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    Maria Pegelow

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: KuBuS architektur + stadtplanung, Wetzlar (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Jurymitglieder kommen überein, dass die Entwürfe der
    Arbeitsgemeinschaften Hahn von Hantelmann / Gössler Kinz
    Kreienbaum und KuBuS freiraum / KuBuS architektur + stadtplanung
    die interessantesten und belastbarsten Lösungsansätze
    bieten. Einstimmig beschließt die Jury, nur noch diese
    beiden Arbeiten in die weitere Betrachtung einzubeziehen.

    Der Bahnhofsvorplatz wird mit dieser Arbeit als Passepartout
    gestaltet, in das die notwenigen stadträumlichen und
    verkehrlichen Funktionen subtil eingebettet werden. Diese
    gerahmte zusammenhängende Platzfläche generiert einen
    signifikanten, strengen, urbanen Raum mit erkennbaren
    Gestalt- und Aufenthaltsqualitäten.
    In diese Fläche hinein werden die Fußgänger über einen
    strukturellen Wechsel des Belagsmaterials, einen „Teppich“
    geführt, der Bahnhof erhält damit eine komfortable Anbindung
    an die Innenstadt.
    Geplant ist ein großzügig dimensionierter Bahnhofsvorplatz.
    Mit dem Vorschlag einer „Lobby“ und eines „Portiers“ wird ein
    interessanter Beitrag für eine Willkommensgeste in Hildesheim
    geschaffen. Allerdings wird die vorgeschlagene Stele
    kontrovers diskutiert: sie bildet einerseits einen weit sichtbaren,
    prägenden und ausdrucksstarken Identifikationspunkt im Stadtentree,
    ist andererseits in ihrer gedachten Ausformung
    möglicherweise von zu geringen Halbwertzeit.
    Die Verkehrsabwicklung ist sowohl im Plan, als auch später für
    die Nutzer nur schwer erkennbar. Die einheitliche Platzfläche
    verhindert eine klare Orientierung, der Wechsel von
    Belagsmaterialien wird Verkehrsteilnehmer überfordern.
    Die Geometrie des Daches ist interessant. Sie kanalisiert die
    Bewegungsabläufe der Busnutzer auf die Warteinseln. Der
    Ausschnitt des Daches sorgt zudem für ausreichende
    Belichtung. Die Funktion als Wetterschutz wird aufgrund der
    großzügigen Höhe allerdings in Frage gestellt.