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  • DE-91054 Erlangen
  • 02/2010
  • Ergebnis
  • (ID 2-51360)

Erweiterung Nahversorgungszentrum Büchenbach-West in Erlangen


  • ein 1. Preis

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    Architekten, Landschafts- / Umweltplaner
    Grabow + Hofmann Architektenpartnerschaft BDA, Nürnberg (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Eberhard Grabow , Thomas Zech , Franz Hirschmann , Andreas Grabow

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: WGF Nürnberg, Nürnberg (DE)

    Erläuterungstext
    Bearbeitung zusammen mit Werkgemeinschaft Freiraum Nürnberg

    Kräftiger Kopf
    Die Gebäude um den neuen Quartiersplatz bilden als ein städtebaulich geordnetes Ensemble einen kräftigen Startpunkt für die in die begrünte Zentrumsachse eingestreuten Infrastrukturgebäude.Der Quartiersplatz ist somit zentraler Start- und Zielpunkt für diese prägende städtebauliche Struktur.

    Belebung durch Nutzung
    Der Quartiersplatz wird die zentrale Mitte aller bestehenden neuen Nutzungen, um eine maximale Frequentierung und Belebung, auch an Wochentagen, zu garantieren.

    Leere erzeugt Leben
    Der Platz lässt Raum für vielfältige Aktivitäten des Stadtteils.Er ist Ort für Märkte, Veran-staltungen, Feste, Ausstellungen, Messen, Vorführungen und wird so – auch als Vorzone zum Bürgerhaus – zentraler Freiluftveranstaltungsort.

    Kräftige Klammer – Individueller Kern
    Eine kräftige Gebäudestruktur schafft den Rahmen für individuelle Nutzungen durch Läden, Supermarkt und Gewerbe.Die Nutzungen zeigen sich deutlich, ohne die Gebäude-struktur zu beeinträchtigen.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der Entwurf schafft mit seiner stringenten Form nicht nur eine starke Mitte für diesen schwierigen Ort, sondern bezieht den Gebäudebestand und das künftige Bürgerhaus in ein übergeord-netes städtebauliches Gesamtkonzept ein.Somit werden die Teile zu einem Ganzen gefügt, das mit seinen neuen örtlichen Angeboten eine hohe Attraktivität erzeugt.Der neu geschaffene Quartiersplatz bindet nicht nur die beiden kommerziellen Bauten zusammen, sondern bezieht durch seine Lage wie selbstverständlich das Bürgerhaus als Platzwand ein. Außerdem bietet er mit seiner Dimension ein Flächenangebot für vielfältige Nutzungen.Die Grundrisse lassen einen wirtschaftlichen Betrieb und Bewirt-schaftung erwarten.Die Erschließung ist von der Lage der Eingänge und der Parkie-rung prinzipiell richtig, jedoch mit Problemen in Bezug auf Ran-gierfähigkeit zu überprüfen.Die Kraft der Gesamtform, die ein herausragendes Merkmal der Arbeit ist, erfordert unbedingt eine einheitliche Höhenentwicklung beider Gebäude.Die Verwirklichung in Bauabschnitten ist unproblematisch, jedoch wird an der Nordost-Ecke die freizuhaltende Medientrasse über-baut. Hier muss nach einer Lösung gesucht werden.Die im Entwurf ausgewiesenen gestalterischen Aussagen zu den Fassaden und Oberfl ächen lassen einen attraktiven Ort mit hoher Aufenthaltsqualität erwarten.Die wirtschaftlichen Kerndaten liegen über dem Durchschnitt.Insgesamt stellt die Arbeit eine ausgezeichnete Antwort auf diesen Ort dar. Hier wird ein neuer Maßstab gesetzt, der in dieser Form bei kommerziellen Anlagen selten ist, eine neue Sprache spricht, ohne die Bestandsgebäude zu negieren.Insofern ein gelungener Beitrag zur Wettbewerbs-Aufgabe.