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Nichtoffenes Verfahren | 10/2010

Erweiterung Kongresshaus Baden-Baden

Atmosphäre Der Pavillon nimmt sich in Form und Gestalt, Konstruktion und Materialität ganz zurück. Dadurch wird sein eigentliches Themab der Bezug des Innen zum Aussen, zu Park und Bäumen mit ihrem Licht- und Schattenspiel, deutlich. Der Pavillon wird Teil des Parks

Atmosphäre Der Pavillon nimmt sich in Form und Gestalt, Konstruktion und Materialität ganz zurück. Dadurch wird sein eigentliches Themab der Bezug des Innen zum Aussen, zu Park und Bäumen mit ihrem Licht- und Schattenspiel, deutlich. Der Pavillon wird Teil des Parks

2. Preis

baurmann.dürr Architekten

Architektur

ZPP INGENIEURE AG

Tragwerksplanung

Erläuterungstext

Pavillonarchitektur
Ein Gang entlang der Lichtentaler Allee lässt trotz der Bäume immer wieder den Blick über die Oos auf die mächtigen Bauten der Belle Epoque zu, denen Wintergärten angehängt oder Pavillons vorgelagert sind. In Analogie zu diesem Spiel zwischen gross und klein, ernst und verspielt soll auch das Kongresshaus mit einem Pavillon zur Flußseite hin erweitert werden.


Harte und weiche Kante
Zwei Kanten prägen die Ränder des Bauplatzes: die Bebauung als harte, kantige Linie auf der einen, die weiche Linie von Fluß, Bäumen und Park auf der anderen Seite. Hier hinein hat sich der Pavillon zu integrieren, einer von der Sonne beschienenen Wasserpfütze oder einer Gruppe von Bäumen gleich, weich, schwingend, unscharf.


Ausrichtung
Der Pavillon liegt auf einer gedachten Linie zwischen Medienzentrum und Villa Augusta. Durch seine Transparenz gewährt er den Vorbeikommenden auf der wichtigen Verbindung zwischen Kunsthalle und Stadtkirche spannende Einblicke in sein Inneres.


Formfindung
Ziel war es, einen Baukörper mit maximaler Fläche zu generieren, der die engen Grenzen des Baufensters einhält und dabei das bestehende Foyer im Untergeschoss möglichst wenig verschattet. Die untersuchten Baukörper weisen alle die gleiche Fläche und Höhe auf, ihre Verschattung wurde beispielhaft für den 21.Juni, 15.00 h berechnet.


Atmosphäre
Der Pavillon nimmt sich in Form und Gestalt, Konstruktion und Materialität ganz zurück. Dadurch wird sein eigentliches Thema, der Bezug des Innen zum Aussen, zu Park und Bäumen mit ihrem Licht- und Schattenspiel, deutlich. Der Pavillon wird Teil des Parks.


Einen Ort schaffen
Kongresshäuser haben ein Manko: sie sind verwechselbar, wie Flughäfen und Messen. Baden-Baden hat einen Ort, der unverwechselbar ist: die Lichtentaler Allee. Der Pavillon schafft einen einmaligen, unverwechselbaren Ort, wie eine Oase. Klein im Maßstab, groß in der Wirkung.


Mehrwert Innenhof
Für die Belichtung der Foyerfläche im Untergeschoss unverzichtbar, bringt der Innenhof noch weitere Vorteile mit sich. Sowohl nutzbar für kleinere Empfänge, als auch für intimere Gespräche während Messen, bringt er, mit hochwachsenden Gräsern bepflanzt, die Athmosphäre der Parklandschaft ins Innere des Gebäudes und schafft so auch für den Bestandsbaukörper einen Mehrwert.


Bauablauf
Der Bau des Pavillons schränkt den Kongressbetrieb nicht ein, da er nur punktuell an die bestehende Fassade andockt. Die Konstruktion des Auditoriums muss nicht verstärkt werden, die Fluchttreppenhäuser bleiben bestehen.


Tragwerk
Das Tragwerk besteht aus 17.7cm dünnen Pendelstützen, die auf die Tragstrukturen des Auditorium abgestimmt sind. Hier bietet die freie From große Vorteile, da eine freie Stützenstellung möglich ist. Die Decke ist eine vorgespannte Platte aus LC40/44, die zur Horizontalaussteifung über einen Stabbock (Stabzweischlag) an die Eingangsboxen angeschlossen ist. Der bestehende Bodenaufbau wird im Bereich des Pavillons durch einen Doppelboden ersetz. Dies ermöglicht die Abstellung auf den Stahlverbundträgern ohne zusätzliche Verstärkungsmaßnahmen.


Sonnenschutz
Ein innenliegender Vorhang aus transluzentem Stoff verleiht dem Raum einen weichen Charakter. Er sorgt für Sonnen- und Blendschutz. Außerdem besitzt er gegenüber eines aussenliegenden Sonnenschutzes entscheidente Vorteile: er ist wartungsarm und sorgt durch Schallabsorption für einen angenehmen Geräuschpegel bei Empfängen.

Beurteilung durch das Preisgericht

Der Entwurf der Kongresserweiterung entspricht der Idee eines Pavillons im Park. Seine
freie Form ermöglicht eine Vielfalt von Sichtbeziehungen von Innen und Außen. Die geschwungene Glasfront mit Ihren Spiegelungen entwickelt ein Wechselspiel mit der Natur, welche dem Pavillon eine poetische Dimension verleiht.
Das Projekt greift an zwei Stellen in das Landschaftsschutzgebiet und in den denkmalgeschützten Bereich ein. Aufgrund der eigenständigen harmonischen Form, am Rande der Lichtentaler Allee, kann die Überschreitung jedoch toleriert werden. Die Kritik der Betreiber des Kongresszentrums fokussiert sich darauf, dass im Innenbereich
Räume entstehen, die für Ausstellungszwecke nicht optimal genutzt werden können. Es wird vom Preisgericht jedoch anderseits auch gewürdigt, dass die neue „Skulptur im Park“ auch neue Nutzungschancen bieten würde.
Harte und weiche Kante | Zwei Kanten prägen die Ränder des Bauplatzes: die Bebauung als harte, kantige Linie auf der einen, die weiche Linie vom Fluß, von den Bäumen und dem Park auf der anderen Seite. Hier hinein hat sich der Pavillon zu integrieren, einer von der Sonne beschienenen Wasserpfütze oder einer Gruppe Bäumen gleich, weich, schwingend, unscharf.

Harte und weiche Kante | Zwei Kanten prägen die Ränder des Bauplatzes: die Bebauung als harte, kantige Linie auf der einen, die weiche Linie vom Fluß, von den Bäumen und dem Park auf der anderen Seite. Hier hinein hat sich der Pavillon zu integrieren, einer von der Sonne beschienenen Wasserpfütze oder einer Gruppe Bäumen gleich, weich, schwingend, unscharf.

Städtebauliche Situation | Ausrichtung | Der Pavillon liegt auf einer gedachten Linie zwischen Medienzentrum und Villa Augusta. Durch seine Transparenz gewährt er den Vorbeikommenden auf der wichtigen Verbindung zwischen Kunsthalle und Stadtkirche spannende Einblicke in sein Inneres.

Städtebauliche Situation | Ausrichtung | Der Pavillon liegt auf einer gedachten Linie zwischen Medienzentrum und Villa Augusta. Durch seine Transparenz gewährt er den Vorbeikommenden auf der wichtigen Verbindung zwischen Kunsthalle und Stadtkirche spannende Einblicke in sein Inneres.

Pavillonarchitektur | Ein Gang entlang der Lichtentaler Allee lässt trotz der Bäume immer wieder den Blick über die Oos auf die mächtigen Bauten der Belle Epoque zu, denen Wintergärten angehängt oder Pavillons vorgelagert sind. In Analogie zu diesem Spiel zwischen gross und klein, ernst und verspielt soll auch das Kongresshaus mit einem Pavillon zur Flußseite hin erweitert werden.

Pavillonarchitektur | Ein Gang entlang der Lichtentaler Allee lässt trotz der Bäume immer wieder den Blick über die Oos auf die mächtigen Bauten der Belle Epoque zu, denen Wintergärten angehängt oder Pavillons vorgelagert sind. In Analogie zu diesem Spiel zwischen gross und klein, ernst und verspielt soll auch das Kongresshaus mit einem Pavillon zur Flußseite hin erweitert werden.

Lageplan

Lageplan

Formfindung | Rechteck + freie Form | Ziel war es, einen Baukörper mit maximaler Fläche zu generieren, der die engen Grenzen des Baufensters einhält und dabei das bestehende Foyer im Untergeschoss möglichst wenig verschattet. Die untersuchten Baukörper weisen alle die gleiche Fläche und Höhe auf, ihre Verschattung wurde beispielhaft für den 21. Juni 15.00 h berechnet.

Formfindung | Rechteck + freie Form | Ziel war es, einen Baukörper mit maximaler Fläche zu generieren, der die engen Grenzen des Baufensters einhält und dabei das bestehende Foyer im Untergeschoss möglichst wenig verschattet. Die untersuchten Baukörper weisen alle die gleiche Fläche und Höhe auf, ihre Verschattung wurde beispielhaft für den 21. Juni 15.00 h berechnet.

Erdgeschoß

Erdgeschoß

Einen Ort schaffen Kongresshäuser haben ein Manko: sie sind verwechselbar, wie Flughäfen und Messen. Baden-Baden hat einen Ort, der unverwechselbar ist: Die Lichtentaler Allee. Der Pavillon schafft einen einmaligen, unverwechselbaren Ort, wie eine Oase. Klein im Maßstab, groß in der Wirkung.

Einen Ort schaffen Kongresshäuser haben ein Manko: sie sind verwechselbar, wie Flughäfen und Messen. Baden-Baden hat einen Ort, der unverwechselbar ist: Die Lichtentaler Allee. Der Pavillon schafft einen einmaligen, unverwechselbaren Ort, wie eine Oase. Klein im Maßstab, groß in der Wirkung.

Atmosphäre Der Pavillon nimmt sich in Form und Gestalt, Konstruktion und Materialität ganz zurück. Dadurch wird sein eigentliches Thema, der Bezug des Innern zum Außen, zu Park und Bäumen mit ihrem Licht- und Schattenspiel, deutlich. Der Pavillon wird Teil des Parks.

Atmosphäre Der Pavillon nimmt sich in Form und Gestalt, Konstruktion und Materialität ganz zurück. Dadurch wird sein eigentliches Thema, der Bezug des Innern zum Außen, zu Park und Bäumen mit ihrem Licht- und Schattenspiel, deutlich. Der Pavillon wird Teil des Parks.

Ansicht Nord

Ansicht Nord

Schnitt

Schnitt

Dachaufsicht

Dachaufsicht

Nutzung | Durchwegung

Nutzung | Durchwegung

Mehrwert Innenhof Für die Belichtung der Foyerfläche im Untergeschoss unverzichtbar, bringt der Innenhof noch weitere Vorteile mit sich. Sowohl nutzbar für kleinere Empfänge, als auch für intimere Gespräche während Messen, bringt er, mit hochgewachsenen Gräsern bepflanzt, die Atmosphäre der Parklandschaft ins Innere des Gebäudes und schafft so auch für den Bestandsbaukörper einen Mehrwert.

Mehrwert Innenhof Für die Belichtung der Foyerfläche im Untergeschoss unverzichtbar, bringt der Innenhof noch weitere Vorteile mit sich. Sowohl nutzbar für kleinere Empfänge, als auch für intimere Gespräche während Messen, bringt er, mit hochgewachsenen Gräsern bepflanzt, die Atmosphäre der Parklandschaft ins Innere des Gebäudes und schafft so auch für den Bestandsbaukörper einen Mehrwert.

Ansicht West

Ansicht West

Tragwerk | Das Tragwerk besteht aus 17,7 cm dünnen Pendelstützen, die auf die Tragstrukturen des Auditoriums abgestimmt sind. Hier bietet die freie Form große Vorteile, da eine freie Stützenstellung möglich ist. Die Decke ist eine vorgespannte Platte aus LC40/44, die zur Horizontalaussteifung über einen Stabbock (Stabzweischlag) an die Eingangsboxen angeschlossen ist. Der bestehende Bodenaufbau wird im Bereich des Pavillons durch einen Doppelboden ersetzt.

Tragwerk | Das Tragwerk besteht aus 17,7 cm dünnen Pendelstützen, die auf die Tragstrukturen des Auditoriums abgestimmt sind. Hier bietet die freie Form große Vorteile, da eine freie Stützenstellung möglich ist. Die Decke ist eine vorgespannte Platte aus LC40/44, die zur Horizontalaussteifung über einen Stabbock (Stabzweischlag) an die Eingangsboxen angeschlossen ist. Der bestehende Bodenaufbau wird im Bereich des Pavillons durch einen Doppelboden ersetzt.

Bauablauf | Der Bau des Pavillons schränkt den Kongressbetrieb nicht ein, da er nur punktuell an die bestehende Fassade andockt. Die Konstruktion des Auditoriums muss nicht verstärkt werden, die Fluchttreppenhäuser bleiben bestehen.

Bauablauf | Der Bau des Pavillons schränkt den Kongressbetrieb nicht ein, da er nur punktuell an die bestehende Fassade andockt. Die Konstruktion des Auditoriums muss nicht verstärkt werden, die Fluchttreppenhäuser bleiben bestehen.

Fassadenschnitt

Fassadenschnitt

Fassadenansicht

Fassadenansicht

Grundriß Fassade

Grundriß Fassade

Sonnenschutz | Ein innenliegender Vorhang aus transluzentem Stoff verleiht dem Raum einen weichen Charakter. Er sorgt für Sonnen- und Blendschutz. Außerdem besitzt er gegenüber eines außenliegenden Sonnenschutzes entscheidende Vorteile: er ist wartungsarm und sorgt durch Schallabsorption für einen angenehmen Geräuschpegel bei Empfängen.

Sonnenschutz | Ein innenliegender Vorhang aus transluzentem Stoff verleiht dem Raum einen weichen Charakter. Er sorgt für Sonnen- und Blendschutz. Außerdem besitzt er gegenüber eines außenliegenden Sonnenschutzes entscheidende Vorteile: er ist wartungsarm und sorgt durch Schallabsorption für einen angenehmen Geräuschpegel bei Empfängen.

Ansicht Süd

Ansicht Süd