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  • DE-74211 Leingarten
  • 06/2009
  • Ergebnis
  • (ID 2-15484)

Realisierungswettbewerb Rathaus Leingarten


  • 1. Preis


    Modellbauer
    modellwerk weimar | Architekturmodelle, Modellbau, Frässervice, Laserservice, Weimar (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: pape+pape architekten, Kassel (DE), Hannover (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der städtebauliche Ansatz besticht durch seine hervorragende
    räumlichen Qualitäten. Zum einen wird durch die Verschiebung
    des Baukörpers nach Osten und Süden eine deutliche Vergrößerung
    des Marktplatzes erreicht. Zum anderen wird die Stadtkirche
    wieder in das Blickfeld ihrer einstigen Bedeutung gerückt.
    Der Baukörper begrenzt den neu zu gestaltenden Marktplatz im
    Süden und schafft durch seine Lage ein harmonisches Zusammenspiel
    mit dem Kirchengebäude und dem Bankgebäude.
    Es entsteht ein Stadtplatz - die neue alte Mitte.
    Die Maßstäblichkeit des Baukörpers ist dem Kontext zum Ortskern
    angemessen.
    Der Entwurf bietet die Chance den Marktplatz in das Rathausgebäude
    hineingleiten zu lassen.
    Die Intention der Offenheit, der Einladung an den Bürger und der
    Freundlichkeit wird noch verstärkt durch die Ausbildung einer
    offenen transparenten zum Marktplatz gerichteten Fassade.
    Die offene und bürgerfreundliche Erschließung wird mit der guten
    räumlichen und funktionalen Anordnung der Bürgerdienste zu
    einem gelungenen Ensemble. Die klare und offene räumliche
    Aufteilung des Baukörpers erleichtert die Orientierung und bietet
    durch eine entsprechende Tragwerksstruktur die Möglichkeit zu
    hoher Flexibilität. Räumliche Veränderungen sind in der Planungswie
    auch in der Nutzungsphase möglich.
    Der kompakte Baukörper bietet durch seine einfache Strukturierung
    und durch die Ausbildung eines Atriums sehr gute
    Möglichkeiten mit wirtschaftlichem Aufwand das beschriebene
    energetische Konzept umzusetzen.
    Neben den zu erwartenden sehr wirtschaftlichen Folgekosten
    in der Lebenszyklusphase des Gebäudes kann so auch ein zukunftsweisendes
    energetisches Konzept umgesetz werden.
    Problematisch wird die Geschosshöhe von 3.05 m im Bereich
    des Sitzungssaals eingeschätzt.
    Eine Verlegung des Sitzungssaals einschließlich einer Erhöhung
    der Raumhöhe erscheint problemlos möglich.
    Neben der Verkleidung mit Sandstein wären auch andere Alternativen
    zur Ausbildung der Fassade vorstellbar.
    Um Konflikte durch die Nutzung des Sitzungssaals bei nichtöffentlichen
    Sitzungen zu vermeiden, sollten Möglichkeiten untersucht
    werden, wie die Verglasungen temporär verschlossen
    werden können, ohne den Gesamteindruck der Fassade zu
    beeinträchtigen.
    Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass dieser Entwurf
    allen gestellten funktionalen Anforderungen der Gemeinde
    Leingarten als auch der stadträumlichen - architektonischen
    Anforderungen sehr gut gerecht wird.


INFO-BOX

Angelegt am 05.01.2011, 16:25
Zuletzt aktualisiert 05.01.2011, 16:30
Beitrags-ID 4-41600
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