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  • 2. Preis - Los 2


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    Architekten
    RLP Rüdiger Lainer + Partner, Wien (AT)

    Verfasser
    Oliver Sterl , Prof. Rüdiger Lainer

    Preisgeld
    6.000 EUR

    Erläuterungstext
    WOHNUNGEN im ERDGESCHOSS

    Das Erdgeschoß Zig-Zag bildet die Plattform für die Wohnvolumina (18m x 40-50m x 14m). Wir schlagen eine Gebäudetypologie vor, die das Verhältnis von Innen und Außen neu interpretiert. Die vorgegebenen Blöcke werden 3mal in Querrichtung geschnitten, die so geschaffenen Zwischenräume sind „programmatische Sonnen“, die temperierte Freiräume schaffen. Dadurch können sich die Wohnungen auch nach Innen orientieren und ein kollektiver Lebensraum entstehen. Der „große Block“ teilt sich in unterschiedlich breite Einzelhäuser, bleibt aber trotzdem homogen, der Mehrwert liegt im Dazwischen.

    WOHNUNGEN in den OBERGESCHOSSEN

    Die Wohnungstypologien reichen von „durchgesteckt“ bis „Eckwohnung“, immer aber mit Anschluß an dem „Zwischenraum“. Jede Wohnung hat einen Wintergarten, der sich dort hin orientiert. Die „duchgesteckten“ Typen haben Innnenfenster in den Zwischenraum, also eine zusätzliche Fassade in das Atrium. Die beiden anderen „Durchschnitte“ sind gleichzeitig Erschließung.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Jury würdigt den innovativen Ansatz in der räumlichen Organisation der Gebäude, der auch die Fassaden bestimmt: Die Blöcke werden von Atrien durchschnitten, auf die sich alle Wohnungen mit zumindest einer Begrenzungswand orientieren. Die Loggien sind in diese Atrien integriert, die klimatische Pufferzonen zwischen Innen und Außen bilden. Die stellenweise sehr schmalen Atrien lassen vor allem in den unteren Geschoßen Fragen aufkommen bezüglich der ausreichenden Versorgung einiger Wohnungsbereiche mit Tageslicht. Eine Widerspiegelung des Gebäudekonzeptes in der Außenraumgestaltung wurde vermisst.

    Der großzügige Zuschnitt der Wohnungen mit loftartigen, um eingestellte Sanitärkerne fließenden Wohnräumen, wird begrüßt. Die Erschließung der Zimmer direkt über diese Wohnraume sowie die hin und wieder etwas diffus wirkenden „Zwischenzonen“ werden kritisch beurteilt.

    Die Büroflächen und Arztpraxen im Erdgeschoß sind durch die Lage der Treppenhäuser mit ihren eingeschnittenen Eingängen in der Flexibilität der Zusammenschaltung eingeschränkt, wobei die gute räumliche Organisation der Eingänge positiv hervorzuheben ist.

    Die Atrien werfen auch Fragen bezüglich des Unterhaltsaufwands auf (Reinigung).


INFO-BOX

Angelegt am 13.01.2011, 11:38
Zuletzt aktualisiert 17.01.2011, 11:25
Beitrags-ID 4-41781
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