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  • DE-86916 Kaufering
  • 11/2010
  • Ergebnis
  • (ID 2-60213)

Neubau des Kinderhauses `Zum Regenbogen´


  • 2. Preis

    kein Bild vorhanden
    Landschaftsarchitekten
    michellerundschalk landschaftsarchitektur und urbanismus, München (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: PALAIS MAI GmbH, Architekten BDA, München (DE)

    Preisgeld
    4.500 EUR

    Erläuterungstext
    FREIRAUM
    Gebäude und Umgebung — Kirchplatz und Kindergarten
    Mit der Setzung des Gebäudes zur Thomas-Morus-Strasse hin wird neben
    einer großzügigen und funktionalen Kindergarten-Vorzone auch eine
    räumliche Verbesserung des Kirchenvorplatzes erreicht. Es ergeben sich klare
    Freiraum-Zusammenhänge, die in Ihrer Größe vielfache Nutzungen
    ermöglichen.

    Gebäude und Landschaft - Spielen unter Dächern — Spielen unter Bäumen
    Die Freiflächen des Kinderhauses erhalten durch die Form des Gebäudes
    ganz selbstverständlich eine Vielzahl an differenzierten Bereichen, die sich
    primär aus den unterschiedlichen Akteuren und Aktivitäten im Freiraum
    ergeben.

    Ganz unterschiedlich verschattete Spielbereiche bereichern das Spielen im
    Freien und laden zu unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten zum
    Bespielen des Freibereiches ein. Freiraum, Gelände und Materialität werden
    ganzheitlich zum Träger und Nährboden für kreatives kindliches Spiel.
    Zonierung - altersgerechte Spielbereiche und Räume
    Eine Trennung von Kindergarten und Kinderkrippe kann im Freiraum durch
    klare Zonierung und richtige Dimensionierung von Bereichen erfolgen. Den
    unterschiedlichen Nutzungsfähigkeiten und Nutzungswünschen
    entsprechend ergibt sich im Nord-Westen im Anschluss an den Krippenhof
    eine eigene kleine Freispielfläche für die kleineren Kinder, während die
    Kindergartengruppen nach Süden und Osten größere und intensiver
    “bespielbare“ Bereiche vorfinden.

    Spielzaun — Raum bildendes Element und Freiraumsolitär
    Aus der Notwendigkeit einer Trennung von öffentlichem Spielplatz und
    Kinderhaus-Freiflächen entwickelt sich punktuell ein eigenes, für beide
    Bereiche Identität stiftendes Freiraumelement, welches auch als Ersatz und
    Ergänzung anderer Spielgeräte gesehen wird. Aus einem niederen,
    transparenten Zaun hervorgehend, kommt es zu verdichteten und
    vergrößerten Zaunbereichen, die beidseitig mit unterschiedlichen
    Spielqualitäten (Klettern — Hangeln — Brüstung — Höhle — Tunnel)
    ausgestattet werden.
    Im Bereich des Kindergartens bleiben diese Bereiche für die
    Kindergärtnerinnen stets einsehbar und bieten den Kindern doch fürs Spiel
    wichtige Rückzugsmöglichkeiten.
    Im Bereich der öffentlichen Spielfläche helfen diese punktuellen
    Verdichtungen, anderswo aus der Grundstruktur freiere und offener
    Raumsequenzen herausbilden.

    Ökologie — Bäume, Gründach und Versickerung
    Durch eine extensive Begrünung der gesamten Dachfläche (durch Gräser)
    sowie durch die Möglichkeit der vollständigen Versickerung von Regenwasser
    auf dem Grundstück ergeben sich positive ökologische Eigenschaften.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.

INFO-BOX

Angelegt am 17.01.2011, 11:44
Zuletzt aktualisiert 02.04.2012, 15:26
Beitrags-ID 4-41832
Seitenaufrufe 138