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  • ein 2. Preis Mit der Realisierung beauftragt

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    Landschaftsarchitekten
    bbz landschaftsarchitekten, Berlin (DE), Freiburg (DE), Bern (CH) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: CollignonArchitektur, Berlin (DE)

    Preisgeld
    12.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Ein farblich einheitlicher Belag aus Granitstein und Werkstein mit Granitvorsatz fasst den Stadtkern visuell zusammen und schafft durch eine niveaugleiche Ausbildung ein einheitliches städtisches Parkett mit guter Zonierung und Orientierung. Allein das Rathauspodest ist erhöht und über eine kombinierte Treppen- und Rampenanlage zu erreichen, die funktional noch zu überarbeiten ist.

    Das Wegekreuz Rathausstraße, Kettelerstraße und Schulstraße erhält als Rückgrat des Stadtkerns und Haupteingangsbereich Natursteinbänder aus Granit in etwas größerem Format, die für die Fußgängerzone wichtige Funktionen von Beleuchtung, Fahrradständer, Sitzbänke sowie Bäume etc. aufnehmen und positiv zur ruhigen Ordnung in diesem intensiv genutzten Straßenraum beitragen. Dies wird vom Preisgericht besonders gewürdigt.

    Die wichtigsten öffentlichen Plätze der Innenstadt, Apostelplatz und Rathausplatz erhalten eine großzügige offene Gestaltung aus Granitplatten, verlegt im Reihenverband freier Breiten.
    Die beiden Plätze sind gestalterisch getrennt durch die Fortführung des Straßenraums der Kettelerstraße im farblich passendem Werksteinmaterial. Hier sieht das Preisgericht eine zu starke Betonung des Straßencharakters. Die Detaillierung des Entwurfs erscheint handwerklich gut erarbeitet.

    Das Begrünungskonzept ist reduziert auf lineare Baumstellungen in den Straßenräumen, zugeordnet dem Funktionsband und eingestreute Großbäume auf den Plätzen. Das Preisgericht sieht durch die Großbäume auf den Plätzen eine deutliche Einschränkung der Nutzbarkeit für Veranstaltungen und Events.

    Ein Café im Bereich des Satonevriplatzes soll diesen introvertierten Bereich an der Kulturscheune beleben. Die Gestaltung der Freiräume mit baumüberstandenen Rasenschollen und Pflasterflächen wirkt ruhig, sparsam und einheitlich.

    Die Arbeit überzeugt durch eine ruhige und durchgearbeitete Gestaltung des gesamten öffentlichen Raumes und bildet durch Reduzierung in einfacher Art einen robusten Gestaltungsrahmen.

    Mit farblich und im Material angenehmen Werkstoffen und Gestaltungselementen.
    Das Beleuchtungskonzept und auch die Detaillierung des Eingangsbereiches zur Fußgängerzone (Wasserstr.) ist zu wenig ausgearbeitet und lasst Fragen offen.
    Die Nutzbarkeit aller Platzflächen ist durch Baumstellung stark eingeschränkt.