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  • Anerkennung


    Landschaftsarchitekten
    GREENBOX Landschaftsarchitekten, Köln (DE), Düsseldorf (DE), Stuttgart (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Tragwerksplaner: Horz + Ladewig, Köln (DE)
    TGA-Fachplaner: bähr ingenieure gmbh | bähr engineering gmbh, Köln (DE)
    Architekten: Benthem Crouwel, Düsseldorf (DE), Amsterdam (NL)

    Erläuterungstext
    Freiraumkonzept

    Der Standort des neuen „Campus Leverkusen“ in Opladen blickt auf eine über hundertjährige Bahngeschichte zurück. Unser Freiflächenkonzept baut auf diesen historischen Spuren auf und entwickelt in zentraler Lage der Neuen Bahnstadt Opladen einen modernen, städtischen Campus, der sich in das städtebaulich-freiraumplanerische Konzept des „Grünen Kreuzes“ einbettet.

    Betrachtet man das historische Luftbild, so erkennt man die großflächigen Bündel von Gleisen, über die die Eisenbahnen in das Ausbesserungswerk geleitet wurden. Diese historisch prägende Nord-Süd-orientierte Struktur der alten Gleise soll auch in Zukunft lesbar bleiben und verbindendes und leitendes Element im Freiraum sein. Die parallele Liniatur bildet das Entrée im Norden und Süden, durchfließt die neue Fachhochschule und verbindet diese in Form einer„Campuspassage“ mit den zukünftigen Nutzungen in der „Halle Süd“.

    Im Westen und Norden führen mobile Freiraumelemente auf den Gleislinien die Besucher als farbige Eyecatcher zum Haupteingang der Fachhochschule. Ein flächiger Belag aus Kleinpflaster definiert einen offenen „Shared Space“, der die Bebauung an der Werkstättenstraße großzügig anbindet. In der „Campuspassage“ zwischen Halle Süd und Fachhochschule betont ein Streifenbelag aus Betonplatten und Stahlbändern in Kombination mit den mobilen Sitz- und Liegemöbeln die Verbindung von alter und neuer Architektur. Nicht zuletzt durch die Vordächer der beiden Bauten entsteht in der Passage eine attraktiver und geschützter Platzraum, der flexibel für Feste, Veranstaltungen, Ausstellungen etc. nutzbar ist. Bewusst verzichten wir in der Passage auf Bäume, um die pointierte „Begegnung“ der Gebäude zu stärken.

    Im Süden der Fachhochschule werden die mit dem Auto ankommenden Besucher durch eine spannungsvolle Kulisse von Alt und Neu empfangen. Wir schlagen vor, im südlichen Bereich des Grundstücks Teile der Gleisanlagen sowie das tragende Stahlgerüst der alten Bahnhallen zu erhalten. Die Stellplätze werden in diese begrünte, offene „Kathedrale“ aus Stahl integriert, die im Zusammenspiel mit der markanten Fassade der neuen Fachhochschule einen signifikanten Empfang im Süden formulieren. Im Bereich des noch offenen zweiten Bauabschnittes entstehen vielfältig nutzbare, temporäre Rasen-, Split- und Schotterflächen.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.

INFO-BOX

Angelegt am 21.02.2011, 14:40
Zuletzt aktualisiert 18.10.2012, 11:35
Beitrags-ID 4-42730
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