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  • DE Flensburg
  • 08/2005
  • Ergebnis
  • (ID 2-2436)

Realisierungswettbewerb "Erweiterung der Phänomenta"


  • 1. Preis

    Eingangsperspektive I.C.-Möller Platz

    Landschaftsarchitekten
    arbos Freiraumplanung GmbH, Hamburg (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    Peter Köster

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: architekten prof. klaus sill, Hamburg (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Auszug aus dem Preisgerichtsprotokoll:
    Mit der Positionierung von drei Baukörpern schlagen die Entwurfsverfasser eine städtebauliche Weiterentwicklung für die Neustadt vor, die kurzfristig realisiert werden kann und mittelfristig Perspektiven aufzeigt. Bereits im 1. BA wird die Phänomenta eigenständig als zeitgemäßes Museum präsentiert und von der Förde aus als besonderes Gebäude sichtbar gemacht. Unterstützt wird diese optisch räumliche Anbindung noch durch ein Wasserband für wechselnde Experimente zwischen Förde und Gebäude. Durch den 1. und 2. BA wird das Nordertor trichterförmig eingefasst und die Neustadt so an die Altstadt „herangezogen“, angebunden. Durch die leichte Schrägstellung des 2. BA wird das Volksbad in die Platzbildung integriert, sodass ein gut proportionierter städtischer Raum entsteht. Ohne die Realisierung des 2. BA würde der Entwurf allerdings an Kraft verlieren. Der 3. BA auf der Ostseite der Schiffbrücke kann den Auftakt für attraktive wasserseitige Entwicklungen in Richtung Norden bilden. Durch die städtebauliche Platzierung des 1. und 2. BA in die historische Bebauung ist es gelungen, das Nordertor in seiner denkmalpflegerischen Qualität hervorzuheben. Die Baukörper beziehen sich in ihrer Höhenentwicklung auf die umliegende Bebauung, präsentieren sich selbstbewusst, fügen sich aber in die vorhandene Gebäudeabwicklung ein. Durch die Wahl des bedruckten Fassadenmaterials mit zeitgemäßer Produktionstechnik respektiert die Ziegelstruktur des Nordertores (Transformation historischer Fassadenstruktur). Die Orientierung des neuen Einganges zum Platz lädt den Besucher zum Besuch der Phänomenta ein und öffnet ihm ein museumsangemessenes Foyer. Hier gelingt den Verfassern problemlos die Anbindung an das alte Gebäude und an das Nordertor. Die Anbindung des Neubaus an den Altbau mittels einer Lichtfuge stellt Alt und Neu ablesbar, erlebbar gegenüber. Insgesamt werden interessante und durch die Höhensprünge spannungsreiche Räume geschaffen. Insgesamt ist den Verfassern eine intelligente und realisierungswerte Lösung gelungen.
    ... Herr Prof. Fingerhut äußert seine Freude darüber, dass gerade dieser Entwurf als erster Preis ausgelobt wurde; hier wird seiner Meinung nach den Individuellen und ausdrucksstarken musealen Funktionen Rechnung getragen.