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  • DE-10179 Berlin
  • 05/2011
  • Ergebnis
  • (ID 2-58018)

Parklandschaft Gatow – Urbane Landwirtschaft


  • Anerkennung


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    Landschaftsarchitekten
    Schirmer - Partner Landschaftsarchitekten BDLA, Berlin (DE)

    Verfasser
    Karsten Krüger , Andrea Schirmer

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: TGP Landschaftsarchitekten Trüper, Gondesen und Partner mbB, Lübeck (DE)

    Preisgeld
    7.000 EUR

    Erläuterungstext
    Der westliche Waldpark mit seinen Augen und der zentrale Wiesen- und Hochstaudenpark in Erweiterung des verbliebenen Flugfeldes bilden die zwei Pole der Gatower Parklandschaft und schaffen eine spannende Verzahnung mit dem Umland.

    Der Waldpark erzeugt durch seine Gestaltung differenzierte und erlebnisreiche Landschaftsbilder. Hier wechseln sich Partien mit unterschiedlichen Baumarten
    (Eichen, Kiefern, Buchen, Birken, Vogelkirschen, Speierling) und Mischungen so ab, dass
    unterschiedliche Waldräume und Atmosphären (dicht und dunkel, locker und hell, hoch, eng)
    und gezielte Durchblicke entstehen. Die gezielte Verwendung von Gehölzarten, Gehölzqualitäten und Pflanzdichte und die Anlage der Waldränder und Lichtungen sowie die Führung und Ausbildung der Waldwege ermöglicht eine neue Raum-, Erholungs- und Landschaftsbildqualität.
    Die beiden Augen, zwei Lichtungen im Waldpark, schaffen als begrenzte, geschützte Räume eine eigene spannende Atmosphäre. Im großen Auge bleiben die Kugelfangwände als Relikte des Schießplatzes teilweise sichtbar und laden zur Aneignung ein.
    Das Gelände um die Kugelfangwände wird neu modelliert und es entsteht eine spannungsreiche Topgraphie und ein zu unterschiedlicher Nutzung anregender Raum. Mountainbiking, Beach-Volleyball, Klettern, Naturerleben, Sonnen oder Beweidung mit Robustrindern/ Schafen / Ziegen) sind einige der vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten.
    Der in dem Auge positionierte Aussichtspunkt aus Stahl erhebt sich über die Parklandschaft und ermöglicht dem Wanderer einen Überblick über die Umgebung und die Relikte des Schießplatzes.
    Die Kiesgrube verbleibt als Hohlform und als Relikt ehemaliger Nutzung, eine Aussichtsterrasse am Rand verschafft einen attraktiven Überblick.
    Das kleine Auge wird als ruhiger und kleinerer Binnenraum ausgebildet, die Wiesenflächen können beweidet werden.

    Der Wiesen- und Hochstaudenpark steht dem neuen Stadtteil direkt gegenüber und betont den historischen Bezug in der Abfolge der Nutzungen. Der freie Blick über die Fläche zum Flugfeld und auf die dort typischen Pflanzen- und Tierarten wird erhalten. Einzelne typische Baumgruppen und Einzelbäume sorgen für Fixpunkte entlang der Wege.

    Der Übergang zum Ritterfelddamm / Siedlung – freie Landschaft: ist vielfältig gestaltet. Die Grünverbindung im Süden bleibt als Wiesenlandschaft offen und geht in die vorhandene Gestaltung der Freiflächen mit Hecken und Einzelbäumen über. Ein weiterer kleiner lichter Waldbereich umfasst den Sportplatz und den südöstlichen Teil des Ortsrandes. Der Bezug des Parkangers zu den Landebahnen bleibt erhalten und wird durch die unterschiedliche Vegetationsstruktur betont. Der nordöstliche Teil der Siedlung behält mit seinem Balkon zur freien Landschaft den Kontakt zum Flugplatz. Hier tritt der „Wiesenpark“ mit niedriger und nutzbarer Vegetation an die Siedlung heran und wird nach Osten durch die Hochstaudenfluren abgelöst.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.

INFO-BOX

Angelegt am 30.05.2011, 15:11
Zuletzt aktualisiert 20.06.2011, 12:55
Beitrags-ID 4-45343
Seitenaufrufe 478

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