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  • DE-51469 Bergisch Gladbach
  • 05/2011
  • Ergebnis
  • (ID 2-61263)

:aqualon


  • 1. Preis


    Designer
    Kuhl|Frenzel GmbH & Co. KG, Osnabrück (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: wbp Landschaftsarchitekten GmbH, Bochum (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Bei dem Entwurf handelt es sich um einen reduzierten Eingriff in den Landschaftsraum, bei dem die vorhandenen Qualitäten und Potenziale sowie die Individualität des Ortes gut herausgestellt werden. Das sich auf den Zwischenplateaus versetzende Treppenbauwerk stellt eine ortsangepasste Landmarke dar ohne sich in den Vordergrund zu spielen. Die besondere Aufenthaltsqualität der Treppe, die sich durch die grosszügigen Podeste
    ergibt, wird positiv aufgenommen. Die ästhetische Einpassung in den Landschaftsraum ist gelungen und überzeugt durch seine unaufdringliche Art.
    Die Ausgestaltung des Gräserfeldes stellt eine sinnliche Interpretation des Dhünnverlaufs unter dem Damm dar und akzentuiert den Übergang zwischen Landschaftsraum und technischem Bauwerk. Die als Promenade gestaltete Flussachse zwischen der Loosenau und der Treppe überzeugt mit attraktiven Aufenthaltsbereichen und Balkonen.
    Die geplante Baumallee – insbesondere ihre Führung in den bereits bewaldeten Gebieten sowie die Anordnung und Wahl der Bäume auf dem Damm vermögen allerdings nicht zu überzeugen, zumal eine heimische Baumart
    wünschenswerter gewesen wäre.
    Positiv bewertet wurde ein neuer Wegeabschnitt, der einen Rundweg am Talboden der Dhünn und so auch mobilitätseingeschränkten Besuchern einen Besuch ermöglicht. Der diagonale Spazierweg auf dem Damm ist jedoch in der geplanten Form nicht realisierbar. Ansonsten ist das geplante Wegesystem in sich schlüssig und ermöglichtvielfältige Erlebnisräume.
    Ästhetisch überzeugend sind die Informationsvermittlungsstellen, die in Form von einheitlich gestalteten Boxen gut und detailliert ausgearbeitet sind. Sie wirken robust und einladend. Die Gleichförmigkeit der Informationsboxen ermöglicht ein Corporate Identity mit den „Gärten der Technik“. Die didaktischen Wissensvermittlung sollten im Folgenden konkretisiert werden.
    Durch die zurückhaltende, unaufdringliche und zugleich harmonisch zusammenwirkende Gestaltung der einzelnen Bereiche ist diese Arbeit ein überzeugender Beitrag zur gestellten Aufgabe.
    Die Kosten unterhalb der angesetzten Obergrenze von 1,5 Mio. EUR sind eingehalten und die Belange desWupperverbands berücksichtigt.