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  • DE-07545 Gera
  • 09/2011
  • Ergebnis
  • (ID 2-65011)

Campus Goethe-Gymnasium Gera / Rutheneum seit 1608


  • Anerkennung

    der Pausenbereich im Neubau

    Architekten
    F29 Architekten, Dresden (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Christian Schmitz , Peter Zirkel

    Mitarbeit
    Martin Gebauer, Silke Wollenweber

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Dietrich | Untertrifaller Architekten ZT GmbH, Bregenz (AT), Wien (AT), St. Gallen (CH), Paris (FR), München (DE)
    Landschaftsarchitekten: Rotzler Krebs Partner GmbH, Winterthur (CH)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Grundidee der Arbeit sind die Arrondierung des Gebäudeensembles mit einem kompakten, freistehenden Neubau sowie die Ausbildung einer alle Einzelbereiche miteinander verbindenden Pausenterrasse zur Reichsstraße. Für die optional vorzusehende Sporthalle wird ein Baufeld im Bereich Florian-Geyer-Straße vorgehalten.
    Ausgehend von der Hoffigur des ehemaligen Regierungsgebäudes gelingt es der Arbeit mit nur einer baulichen Setzung, sowohl die historische Raumfigur des Ehrenhofes neu (und großzügiger) abzubilden, als auch den südlich angrenzenden Stadtraum im Bereich Florian-Geyer-Straße klar zu ordnen. Mit der angehobenen, von Nord nach Süd konsequent durchbindenden Pausenterrasse auf der Westseite gelingt zudem eine deutliche städtebauliche Aufwertung der Freiflächen entlang der Reichsstraße.
    Unter Bezugnahme auf die am Standort vorzufindenden Klinkerfassaden (Rutheneum und Eckgebäude Florian-Geyer-Straße) wird der Neubau als dreigeschossig eindeutig gefügtes und zurückhaltend gestaltetes Volumen in gleicher Materialität vorgeschlagen. Der dreibündig organisierte Grundriss schafft trotz seiner sehr kompakten Grundfläche attraktive Erschließungsbereiche und gut zonierte Innenräume.
    Hierzu trägt insbesondere die gute Tageslichtführung bei. Insbesondere die Rückstaffelung des Neubaus gegenüber dem Westflügel des ehemaligen Regierungsgebäudes wie auch dessen kompakte, zurückhaltende Erscheinung lassen das Einzeldenkmal grundsätzlich im rechten Licht erscheinen.
    Gestört wird dies lediglich durch das gewählte Fensterformat.
    Die wesentliche freiräumliche Qualität der Arbeit liegt in der Schaffung dreier miteinander kommunizierender Freiräume unterschiedlichen Charakters (Ehrenhof, „Florian-Geyer-Platz“ und Pausenterrasse). [...]
    Im Neu- wie Altbau entstehen insgesamt gut funktionierende räumliche Strukturen. [...] Die kompakte Baumasse des Schulgebäudes lässt eine wirtschaftliche Realisierung erwarten. Vorabinvestitionen für den Bau der Sporthalle sind bei der gewählten Disposition nicht erforderlich.