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  • DE Bielefeld
  • 07/2005
  • Ergebnis
  • (ID 2-2825)

Heisenbergweg


  • 3. Preis


    Architekten
    pp a|s pesch partner architekten stadtplaner GmbH, Dortmund (DE), Stuttgart (DE) Büroprofil

    Erläuterungstext
    Wohnen am Heisenbergweg in Bielefeld

    Dem neuen Wohnquartier kommt eine Vermittlungsfunktion zu zwischen den Geschossbauten im Norden des Quartiers und den Reihen- und Einzelhäusern in Süden und Westen. Unser Konzept setzt deshalb auf die Formulierung eines tragfähigen Freiraums als Kristallisationspunkt für das öffentliche Leben. Alt- und Neubürger finden hier einen Ort der Identifikation, der zum Spielen, Entspannen und Verweilen einlädt, ohne jedoch auf eine starke Öffentlichkeit angewiesen zu sein, die im Wohnquartier nur schwer entstehen kann. Dieser zentrale Freiraum - ein terrassiertes Grünband integriert den vorhandenen Spielbereich, verbindet ihn mit den geforderten Erweiterungsflächen und fügt eine Verweilzone an der Schnittstelle von Heisenbergstraße und Albert-Schweitzer-Straße hinzu. Jede Terrasse ist einem eigenen Thema gewidmet - dem Bewegungsspiel, dem Spiel mit den Sinnen und der Begegnung.
    An den Begegnungsbereich angrenzend - im Übergang zu den Geschosswohnungen im Norden - sind die geforderten Mietwohnungen platziert. Sie profitieren also von den erweiterten Freiraumangeboten im Quartier. Soweit es die Eigentumsverhältnisse zulassen, werden die Wegeverbindungen ausgebaut.
    Neue Elemente sind die Verbindung der Heisenbergstraße mit der Schlossstraße und der Steg über die Spielterrassen. Die städtebaulich ebenfalls wünschenswerte Nord-Süd-Verbindung von dem Grünzug am Schloßhofbach bis zur Schule an der Gutenbergstraße wird als Option über einen Wohnhof geführt, damit - sie bei ggf. möglichem Grunderwerb im angrenzenden Quartier - vervollständigt werden kann.
    Die Albert-Schweitzer-Straße wird von kleinen Stadthausgruppen begleitet, sodass der Straßenraum gut gefasst ist. Das Gros der neuen Wohneinheiten ist südlich der Heisenbergstraße angeordnet. Die Doppel- und Stadthäuser gruppieren sich um zwei intime Wohnhöfe. Auf diese Weise wird erreicht, dass die innere Erschließung zugleich als wohnungsnaher Freiraum genutzt werden kann. Alle Häuser erhalte Gärten mit Südwest- oder Südost Orientierung. Die Bewohnerstellplätze sind in die Höfe integriert. Man lebt durchaus mit dem Auto auf vis à vis, der Ruhende Verkehr wird jedoch weitgehend störungsfrei in die Wohnumgebung integriert.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.