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  • DE Mannheim
  • 10/2011
  • Ergebnis
  • (ID 2-95239)

Erweiterung der Hauptverwaltung der Südzucker AG


  • 1. Preis

    Vorplatz

    Architekten
    RKW Architektur +, Düsseldorf (DE), Leipzig (DE), Münster (DE), München (DE), Berlin (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: GTL Michael Triebswetter Landschaftsarchitekt, Kassel (DE)
    Tragwerksplaner: Mayer-Vorfelder und Dinkelacker, Sindelfingen (DE), Dresden (DE), München (DE), Friedrichshafen (DE), Thessaloniki (GR)

    Erläuterungstext
    Vorplatz
    Die Konzentration aller Mannheimer Mitarbeiter der Südzucker AG am Standort Maximilianstrasse 10 bietet die Chance einer städtebaulichen Neuorientierung.
    Durch die Schaffung des gemeinsamen Vorplatzes zwischen Maximillianstrasse und Otto-Beck-Strasse erhält das neu gestaltete Ensemble eine hochwertige angemessene Präsenz im städtebaulichen Umfeld.
    Der hohe Anspruch an die gleichwertige Erscheinung von Bestandshochhaus und Neubauerweiterung wird erzielt über die Platzsituation, zu der sich Beide gleichermaßen orientieren. Der Vorplatz bietet eine repräsentative Vorfahrtsmöglichkeit zum Haupteingangsfoyer der Südzucker AG und dem Unternehmen eine neue Wahrnehmbarkeit im städtebaulichen Gefüge. Der neugeschaffene Vorplatz rückt den Komplex stärker an die Baumallee Otto-Beck-Strasse heran.

    Harmonisches Gesamtensemble
    Das städtebauliche Umfeld ist geprägt durch eine heterogene Struktur unterschiedlicher Baukörper. Diese haben verschiedene Gebäudehöhen, orientieren sich in ihrer Ausrichtung an den orthogonalen Fluchten der Straßenräume, und variieren von der kleinteiligen Villenstruktur zu den größeren Verwaltungsbauten. Um sich in dieses Umfeld einzugliedern, ist das zukünftige zusammenhängende Gebäude aus bestehendem Hochhaus und Neubau durch plastische Einschnitte und Vorsprünge gegliedert worden.

    Elegantes Natursteinkleid
    Bestandshochhaus und Neubau erhalten eine hochwertige zeitgemäße Fassade, welche sich nur durch kleine Varianzen von Rhythmus und Textur unterscheiden, beide erhalten eine helle Natursteinbekleidung, die dem Gesamtensemble über alle Bereiche eine gleichwertige Fassade verleiht.
    Die helle Natursteinfassade mit tiefen Fensterlaibungen wird durch die großen, transparenten planebenen Fassaden der Eingangsfoyers und des Verbindungsbauteils in ein kontrastreiches Spiel gebracht.
    Diese dunklen Fassadenbänder heben die besonderen Gemeinschaftsfunktionen im Inneren hervor, sie sind flächenbündig mit der Natursteinfassade und durch die feine Linierung der schlanken hellen Edelstahlprofile gegliedert.

    Klare Struktur
    Der Entwurf bewegt sich spielerisch innerhalb der vorgegebenen baurechtlichen Rahmenbedingungen und ermöglicht so eine zügige und wirtschaftliche Realisierbarkeit. Die zukünftige technische Ausstattung und gestalterische Erscheinung ist im Bestand und im Neubau gleichwertig. Die Dimensionen der Geschosshöhen und Bürorastermaße folgen im Neubauanteil den heutigen Anforderungen, und sichern so Flexibilität und Reversibilität.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.

INFO-BOX

Angelegt am 23.12.2011, 15:31
Zuletzt aktualisiert 03.02.2014, 18:09
Beitrags-ID 4-51545
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