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  • 4. Preis


    Architekten
    UmbauStadt PartGmbB, Weimar (DE), Berlin (DE), Frankfurt a. M. (DE), Wien (AT) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: Büro für Design und Landschaftsgestaltung, Weimar (DE)
    Architekten: bdfw+, Weimar (DE)

    Erläuterungstext
    DER ORT IM ORT
    Im vorstädtisch aufgelockerten Umfeld zwischen Derendingen und Tübingen hat das Wurster & Dietz–Areal einst einen Ort besetzt, der baulich markant war und der eine wichtige Rolle im Gefüge seiner Umgebung spielte. Konversion heißt jetzt, eine neue Nutzung zu finden und frühere Bedeutungen sichtbar zu lassen. In der Tradition des Grundstücks ist ein ‚typologisches Anderssein’ zum Umfeld vorprogrammiert.

    Diese Möglichkeit zu einem charakteristischen und kompakt bebauten neuen Lebensraum schöpft der städtebauliche Entwurf aus. Um das ehemalige Maschinenmagazin legen sich öffentliche Räume, die zwischen Dorfkern, dem westlich gelegenen Schulzentrum und den angrenzenden Landschaftsräumeneinen eigenen Ort formulieren. Das Maschinenmagazin ist dabei der Geschichtsträger, den das Industrieareal von ‚Wurster & Dietz’ hinterlässt.

    WOHNVARIANTEN UND INTERESSENTENGRUPPEN
    Eine erkennbare Nachbarschaft von ca. 15 Wohneinheiten setzt sich zusammen aus einem Ost-West orientierten StadtHaustyp (SH), der mit einer bodengebundenen GruppenHausreihe (GH) einen Gartenhof bildet. Die viergeschossigen StadtHäuser bestimmen wie Marksteine die Silhouette und die Konturen des
    Gesamtquartiers und verankern die Wohngruppen zur Straße hin.

    In den zwei geschlossenen Blocks nördlich des ‚Platzes am Maschinenmagazin’ nimmt ein städtischer Haustyp Stockwerkswohnungen auf, um im Zusammenhang mit dem nahe gelegenen Seniorenheim kleinere Wohnungen oder Wohnen mit Service anzubieten.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.