loading
  • DE-74821 Mosbach/Baden
  • 05/2012
  • Ergebnis
  • (ID 2-96539)

Klinikneubau Johannes-Diakonie


  • Anerkennung

    Perspektive Haupteingang

    Architekten
    baum - kappler architekten gmbh, Nürnberg (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Andreas Baum

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: ADLER & OLESCH Landschaftsarchitekten GmbH und Stadtplaner, Nürnberg (DE), München (DE)
    Visualisierer: loomilux, Berlin (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die pavillonartige Bebauungsstruktur macht den Versuch sich in die bestehende topografische Situation einzufügen. Die Maßstäblichkeit der Baukörper mit einem Sockelgeschoss und 3 aufgesetzten Baukörpern mit je 2 Geschossen fügt sich gut in die vorhandene städtebauliche Situation ein.
    Der natürliche Verlauf der Topografie wird durch die Ausbildung einer eingeschossigen Stützmauer unterbrochen. Der sich auf dem Erdgeschoss bildende Patientengarten wird dadurch hermetisch abgeschlossen.
    Die Ausgliederung der Schule in einen separaten Pavillon wird grundsätzlich positiv bewertet.
    Die Erschließung des Schulpavillons über weite Wege und Außenbereiche in Verbindung mit notwendigen erheblichen Aufschüttungen des Geländes wird kritisch gesehen.
    Die Zufahrt von der B27 ist schlüssig angelegt. Die Zufahrt zu den Stellplätzen kreuzt den Vorplatz des Gebäudes, was kritisch gesehen wird.
    Die Positionierung des Vorplatzes ist gut – der Haupteingang wäre jedoch in der Gebäudefuge zu erwarten. Die Eingangshalle liegt zentral im mittleren Pavillon richtig, die einzige Aufzugsgruppe bedingt jedoch auf den Geschossen weite und ungünstige Verkehrswege. Die Haupterschließung (Magistrale) entbehrt einer räumlichen Akzentuierung und unterscheidet sich nicht von den sonstigen Flurzonen. Die Gliederung der Obergeschosse in 3 Pavillons wird durch die verglasten Verbindungsgänge aufgelöst. Die Pflegebereiche sind gut und strukturiert angeordnet. Die Wintergärten und Terrassen gliedern diese auf angenehme Weise.
    Tragwerks- und Haustechnikkonzept sind schlüssig dargestellt, wobei die Gründung des Schulpavillons als problematisch angesehen wird.
    Das energetische Konzept stützt sich im Wesentlichen auf technische Komponenten und findet keinen Ausdruck im architektonischen Konzept.