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  • DE-81245 München
  • 05/2012
  • Ergebnis
  • (ID 2-96532)

Paul-Gerhardt-Allee


  • 1. Preis

    Paul-Gerhardt-Allee von Südosten

    Architekten
    PALAIS MAI GmbH, Architekten BDA, München (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Peter Scheller , Ina-Maria Schmidbauer , Patrick von Ridder

    Mitarbeit
    Roman Leonhartsberger, Stephen Bushell

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: lohrer.hochrein landschaftsarchitekten und stadtplaner gmbh, München (DE)

    Erläuterungstext
    Das Gebiet erhält einen neuen, klar städtisch geprägten Charakter, es kehrt ins Bewusstsein der Stadt zurück. Die umgebenden Stadtteile werden durch räumlich gefasste Straßenräume, Quartiersplätze, Fahrradverbindungen und attraktive Fußwege mit dem neuen Stadtteil verbunden. Die Vernetzung mit den großen, qualitätvollen Freiräumen erfolgt über einen großen Landschaftspark der sich zur Bahn schützend um das neue Quartier legt. Das Quartier hat das Potential sich als neuer verdichteter, städtischer Raum zu etablieren.

    Ein großzügiger Landschaftspark schützt mit seiner topographisch geformten Kante das Quartier im Süden und Osten vor den Schallemissionen der Bahn. Zudem vernetzt der Landschaftspark die umgebenden Freiräume - den Park "Am Durchblick", den Würmkanal und den Nymphenburger Park - mit dem Quartier.
    Diesem landschaftlich geprägten Saum folgt zum Inneren des Quartiers eine Schicht aus großzügigen Stadtblöcken als weitere Fassung zum Schutz vor dem Lärm. Die Blöcke öffnen sich filterartig zum Landschaftspark und lassen den Freiraum über die Anger als Schnittstelle ins Quartier eindringen. Die Anger und die verschieden geprägten Quartiersplätze bilden ein ausdifferenziertes System aus Raumfolgen. Dies Netz aus Plätzen verbindet über die Paul-Anders-Straße, die Nussel- und die Berduxstraße das Quartier mit den angrenzenden Räumen. Die klare programmatische Belegung und die definierten Kanten dieser Plätze erzeugen verschieden Orte im Stadtgefüge.

    Es bilden sich wiedererkennbare Räume und Strukturen die zu einer eigenen Charakteristik, einer autonomen städtischen Atmosphäre des Quartiers führen. Die Nutzungen Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Lernen, Sport, Erholung und Mobilität werden den verschiedenen städtischen Situationen zugeordnet und in wechselnden Nachbarschaften, Schichtungen und Mischungen verortet. Der städtische Raum wird dabei von den öffentlichen Räumen her gedacht.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.