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  • DE-18069 Rostock
  • 05/2012
  • Ergebnis
  • (ID 2-94435)

Areal Mittelmole Warnemünde


  • 1. Preis

    Mittelmole Rostock-Warnemünde © BLK2 Architekten

    Architekten
    BLK2 Böge Lindner K2 Architekten, Hamburg (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: schoppe + partner freiraumplanung, Inhaber Jochen Meyer, Hamburg (DE)

    Preisgeld
    17.000 EUR

    Erläuterungstext
    BLK2 Böge Lindner K2 Architekten, Hamburg gewinnen zusammen mit dem
    Landschaftsplanungsbüro Dieter Schoppe + Partner, Hamburg den 1. Preis im internationalen städtebaulichen Wettbewerb für den Kreuzfahrtstandort „Areal Mittelmole Rostock-Warnemünde“. Ein neuer Stadtteil am Tor zur Ostsee.
    Die Mittelmole im Rostocker Stadtteil Warnemünde gilt als „Filetstück“ an der Ostsee.

    Ziel des Wettbewerbs war es, einen neuen Stadtteil im direkten Umfeld zum wichtigsten Kreuzfahrthafen der Ostsee zu schaffen und den Großsegelereignissen Warnemünder Woche und HanseSail neuen Raum zu geben. Zugleich sollen die hafenbezogenen Nutzungen des in der Ostsee führenden Kreuzfahrtstandorts Warnemünde weiter qualifiziert werden. Dazu hatte die Stadt Rostock einen zweistufigen Wettbewerb ausgelobt, dessen 2. Phase am 24. Mai juriert wurde. Die Jury unter Vorsitz von Christiane Thalgott kürte unter 15 Teilnehmern der zweiten Phase die Sieger.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    „Die Arbeit hat eine klare städtebauliche Gliederung. Die Verlegung des Maritimen Zentrums nach Osten ermöglicht eine größtmögliche Wohnbebauung. Dieses Wohnquartier stellt sich als kleinteilig konzentriertes Ensemble dar, das im Inneren sowohl offene als auch geschlossene Bebauungsbereiche anbietet und die kleinteilige Bebauungsstruktur von Alt-Warnemünde aufgreift. Die vorgesehene Dichte und Masse sollte etwas reduziert werden. Die höheren, nördlich gelegenen „Wohnspeichergebäude“ sind ein interessanter maritimer Blickfang als neues Eingangstor nach Rostock.

    Im nordöstlichen Bereich oberhalb des neuen maritimen Zentrums fehlt eine deutliche Landmarke. Die südlich an das neue maritime Zentrum angrenzende Freifläche kann vielfältig genutzt werden, z. B. als Aufstellfläche für Segelevents oder als Stellplatzbereich. Im Osten der vorhandenen Grünanlage ist eine Bebauung vorstellbar. Das Preisgericht empfiehlt hier aber eine Erschließung entlang der Eisenbahngleise. Die allgemeine Verkehrserschließung ist stimmig, wobei darauf zu achten ist, dass die Haupterschließung zum Wohnquartier und zum Segelzentrum über die Straße Am Passagierkai erfolgt.

    Positiv wird die neue, zusätzliche Drehbrücke über den Alten Strom gesehen, welche die fußläufige Verbindung nach Alt-Warnemünde verbessert. Die am südlichen Ende des Alten Stroms verortete Fußgängerbrücke über die Eisenbahngleise ist im Prinzip am richtigen Standort. Jedoch müssen die notwendigen Rampenanlagen beachtet und dementsprechend der Anfangsund Endpunkt korrigiert werden. Die Parkplatzflächen sind ausreichend. Eine stufenweise Bebauung der Mittelmole ist bei dieser Arbeit gut möglich. Insbesondere ist bei dieser Arbeit die konsequente Neuzonierung der maritimen Nutzungen entlang der östlichen Kaikante und der westlichen Wohnbebauung zu loben.“