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  • DE-77933 Lahr
  • 06/2012
  • Ergebnis
  • (ID 2-91806)

Fuß-/Radwegebrücke „Ein Brückenschlag für Lahr“


  • 1. Preis

    Brückenschlag für Lahr: Visualisierung Straßenansicht

    Bauingenieure
    EiSat GmbH, Eisenloffel, Sattler + Partner, Berlin (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: HENCHION REUTER ARCHITEKTEN, Berlin (DE), Dublin (IE)
    Landschaftsarchitekten: BERNARD UND SATTLER Landschaftsarchitekten, Berlin (DE)

    Preisgeld
    6.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Das Brückenbauwerk besitzt eine extrem hohe Prägnanz und Zeichenhaftigkeit für den
    Stadteingang, die vom Auslober ausdrücklich so gewünscht wurden. Der Pylon bildet
    einen selbstbewussten und eleganten Kontrast zu den benachbarten Hochhäusern.
    Die Wegeführung ist klar und selbstverständlich, erfüllt die funktionalen Anbindungen
    und führt den Nutzer auf kurzem Weg vom Stegmattenpark zum Mauerfeldpark.
    Das Brückenbauwerk nimmt die Vorgaben der Landschaftsplanung voll und ganz auf.
    Für den Nutzer sind die Blickbeziehungen trotz des Torsionsträgers weitgehend
    unverstellt.
    Eine sichere Begeh- und Befahrbarkeit ist gegeben. Allerdings bestehen Zweifel an
    der Notwendigkeit eines Treppenabgangs auf der Seite des Stegmattenparks. Der
    Abgang zur Breslauer Straße liegt funktional nicht auf der richtigen Seite der Brücke.
    Die Treppenabgänge sollten in gestalterischer Hinsicht noch einmal überdacht werden.
    Das statisch-konstruktive Konzept ist sehr anspruchsvoll, aber im Wesentlichen nachvollziehbar.
    Es führt im Ergebnis zu einem schlanken und eleganten
    Brückenüberbau. Der Pylon ist formal sehr gelungen. Die Querschnittsabmessungen
    des Pylons bedürfen der Überprüfung im Hinblick auf die zu erwartenden
    Biegebeanspruchungen. Die Detailausbildung, insbesondere der Anschluss des
    Geländers über die Entwässerungsrinne an den Brückenüberbau ist zu überarbeiten.
    Entsprechend der vorgelegten Kostenschätzung bleibt das Bauwerk in dem
    vorgegeben Rahmen.
    Die Unterhaltungskosten liegen mutmaßlich im oberen Bereich.
    Das Thema Lichtverschmutzung bei Beleuchtung von Pylon und Tragseilen wurde
    nicht berücksichtigt. Das Lichtkonzept muss daher entsprechend überarbeitet werden.
    Der Wettbewerbsbeitrag stellt trotz kleiner Mängel einen hervorragenden Beitrag zur
    Lösung der gestellten Aufgabe dar.