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  • DE-10707 Berlin
  • 06/2012
  • Ergebnis
  • (ID 2-99317)

Neubau des Oberstufenzentrums Chemie, Physik, Biologie


  • 5. Preis

    Perspektive Pausenhof I Visualisierung: gmp

    Landschaftsarchitekten
    WES LandschaftsArchitektur Schatz Betz Kaschke Wehberg-Krafft Rödding, Hamburg (DE), Oyten (DE), Berlin (DE), Düsseldorf (DE), Shanghai (CN) Büroprofil

    Mitarbeit
    Henriette Henning

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner, Hamburg (DE), Aachen (DE), Berlin (DE), Hamburg (DE)

    Erläuterungstext
    Landschaftsarchitektur

    Ein Zusammenspiel von Gradlinigkeit und bewegten Kurven, aufgesetzten und eingelassenen Elementen sowie Ruhe und Aktion bestimmen den Außenraum des neuen Oberstufenzentrums.

    Schüler, Lehrer und Besucher werden am Verbindungsweg „abgeholt“ und über einen hellen freundlichen Belag zum Eingangshof geführt. Das Gefühl eines Empfangsteppichs wird generiert. Fahrradbügel, Leuchten und Bänke sind auf das Gebäude ausgerichtet angeordnet und gliedern die seitlichen Flächen. Den Eingangshof dominiert ein organisch geformtes und mit einer Sitzkante versehenes Hochbeet mit mehrstämmigem Blütenbaum. Der Umriss des Beetes erinnert -in Anlehnung an naturwissenschaftliche Formenwelten- an eine Amöbe. Der Hofboden wird mit hellgrau-beigen Betonplatten versehen. Das Plattenformat bezieht sich auf das Fassadenraster. Alternativ kann auch ein durchgefärbter Asphalt in hellgrau-beige eingebracht werden.

    Auch der Pausenbereich zeigt sich als eine zusammenhängende, großzügige Fläche aus hellgrau-beigen Betonplatten oder durchgefärbtem Asphalt. Das Motiv der amöbenförmigen Pflanzinseln wird im Pausenhof fortgesetzt. Im Bereich nahe der Cafeteria-Außenflächen wird die Inselform in den Belag geschnitten, ihr Boden abgesenkt und mit grobem, hellgrau-beigen Kies bedeckt. Der Rand der Senke dient als Sitzmöglichkeit. Im Außenbereich des Pausenhofes wiederholen sich die Amöbenformen mit Sitzkanten in unterschiedlichen Varianten.

    Unter einer Baumgruppe befindet sich ein Holzpodest, deren Paneele mit Aussparungen für die vorhandenen Bäume versehen sind. Teilweise sind die Einfassungen so geöffnet ausgearbeitet, dass sie das Sitzen innerhalb einer Form ermöglichen und somit die Nutzung als „Offenes Klassenzimmer“ zulassen. Die Pflanzfläche einer weiteren Baumgruppe wird ähnlich der Pflanzinsel im Eingangshof von einer 50 cm hohen Sitzkante gefasst.
    Lediglich das Feuchtbiotop ist bodenbündig angelegt, durch seine Bepflanzung mit Gräsern, Schilf und blühenden Wasserpflanzen jedoch räumlich wahrnehmbar. Weitere Pflanzungen erfolgen im Zuge des Biologieunterrichtes.

    Zur Begrünung der Anlage werden insgesamt etwa 20 Bäume neu gepflanzt; 16 davon entsprechen in Art und Sorte dem vorhandenen Baumbestand, vier Bäume sind Blütenbäume.

    Den Abschluss des Pausenbereiches nach Osten bilden zwei im Boden verschleifende Sitzstufen in einer Höhe von ca. 40 cm. Das Volleyballfeld fügt sich in den Pausenhof ein. Ebenso verhält sich das Multifunktionsspielfeld, das zudem noch durch seinen grünen Tartanbelag gestalterisch in die Rasenfläche eingebunden ist. Auch die Gymnastikwiese ist multifunktional konzipiert. Durch ihre unmittelbare Nähe zum Pausenbereich kann sie auch außerhalb der Sportstunden als Liege- oder Spielwiese genutzt werden.

    Der Bereich des Haupteingangs und der Pausenhof werden nachts von teilweise begleitenden, teilweise locker gesetzten Leuchtstelen erhellt.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.

INFO-BOX

Angelegt am 03.07.2012, 12:52
Zuletzt aktualisiert 18.01.2013, 12:49
Beitrags-ID 4-56269
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