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  • DE-73230 Kirchheim unter Teck
  • 07/2012
  • Ergebnis
  • (ID 2-106942)

Nachnutzung Altes Hallenbadgelände


  • 3. Preis


    Architekten
    FABRIK°B Architekten, Berlin (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Christian Wolff

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Bertram Kiltz Architekt, Kirchheim/Teck (DE)
    Modellbauer: Architekturmodellbau Shortcut - Modellbau, Frässervice, Laserservice, Berlin (DE)

    Preisgeld
    6.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Auf die heterogene Bebauungsstruktur der Umgebung wird in diesem Entwurf durch einen
    vielfältigen Mix an Gebäude- und Wohnungsformen geantwortet.

    Die Höhenentwicklung der Gebäude verringert sich dabei von drei Geschossen und einem Staffelgeschoss an der Friedrichstraße auf zwei bis drei Geschosse im hinteren Teil des Gebietes. Durch das Angebot verschiedener Wohnungstypologien und ein gleiches Konstruktionsraster ist eine hohe Flexibilität gegeben.

    Das Mehrfamilienwohnhaus an der Friedrichstraße besitzt neben neun Wohnungen mit großzügigen Balkonen im EG Abstellräume und eine Gewerbeeinheit.
    Kostenintensivere Stadtvillen (Einliegerwohnung mit 72 m² und Wohnung mit 208 m²)
    können durch jeweils zwei kostengünstige Reihenhäuser (105 – 138 m² Wohnfläche) oder
    umgekehrt ausgetauscht werden. Eine Veränderung der Gesamtstruktur findet dadurch
    nicht statt. Auch ist eine Grundstücksteilung jederzeit möglich. Somit ist der Entwurf
    sowohl für einen Investor für die Vermarktung des Gesamtareals als auch für Baugruppen
    sehr interessant.

    Ein öffentlicher Quartiersweg ermöglicht eine Durchwegung auch für Bewohner des
    Paradiesles. Durch die lockere Anordnung der Gebäude werden verschiedene
    Raumsequenzen geschaffen. Vom Quartiersplatz in der Mitte der Bebauung bzw. von den
    drei verkehrsberuhigten Spielstraßen aus werden alle Wohngebäude erschlossen. Dies
    sorgt für ein familienfreundliches Ambiente.

    Sommerlicher Wärmeschutz erfolgt über außenliegenden Sonnenschutz. Die Lüftung ist
    optional mechanisch geregelt mit Wärmerückgewinnung. Ein Heiz-Estrich bietet einen
    Energieeffizienzvorteil.
    Für die Wärmeversorgung gibt es zwei Varianten: Heizzentrale in der Tiefgarage mit
    Nahwärmenetz, versorgt über ein Erdgas-BHKW. Die vorhandene Gasleitung wird
    genutzt. Künftig kann dies über die Verwendung von Metangas erfolgen. Weiter wird
    Photovoltaik zur Stromgewinnung eingesetzt.

    Die Möglichkeit zu flexibler Teilung des Grundstücks lässt eine Vielfalt unterschiedlicher
    Investoren bzw. Baugemeinschaften zu. Mit einer Zahl von 23 WE liegt dieser Entwurf am unteren Ende.


INFO-BOX

Angelegt am 30.07.2012, 17:33
Zuletzt aktualisiert 19.07.2016, 14:49
Beitrags-ID 4-57091
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