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  • DE-40724 Hilden
  • 04/2012
  • Ergebnis
  • (ID 2-106141)

Neubebauung Umfeld Pfarrkirche St. Jacobus


  • 3. Preis

    © 3 Pass Architekt- innen

    Landschaftsarchitekten
    Förder Landschaftsarchitekten, Essen (DE), Luxembourg (LU) Büroprofil

    Verfasser
    Matthias Förder

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: 3pass Architekten Stadtplaner Part mbB, Köln (DE)

    Erläuterungstext
    Die Hildener Stadtkirchen sind durch eine prägende Achse miteinander verbunden. Eine lebhafte Fußgängerzone bildet dieses städtebauliche Rückgrat mit Platzfolgen und wertvollen Blicken in unmittelbarer Nähe der Itter. Das Planungsareal bildet den westlichen Abschluss der Achse und ist hinsichtlich der Vernetzung zur Stadtkante von städtebaulich besonderer Bedeutung. Der Platz soll als städtebauliches Gelenk zwischen Berliner Straße, Hochdahler Straße, Mühlenstraße und Mittelstraße fungieren. Im Rahmen des Wettbewerbsbeitrages wurde ein Vorschlag zum Umgang dieser Situation erarbeitet. Ausgehend von der städtebaulichen Figur inszeniert die Freiraumplanung eine großzügige Platzfläche rund um die St. Jacobus Kirche. Um die signethafte Bedeutung der St. Jacobus Kirche zu verdeutlichen wird trotz der konsequenten Einbindung des Platzes in das städtische Gefüge großer Wert auf die Unterscheidbarkeit gelegt. So wird der Platz auf eine Plattform gehoben, welche sich 0,3 m über der Mittelstraße befindet und sich in diese hineinschiebt. Ein barrierefreier Zugang ist über zwei Rampen an der Ost- und an der Westseite möglich. Der Bodenbelag betont zusätzlich die Einzigartigkeit des Platzes und bildet eine teppichartige Struktur aus, in welche sich weitere Gestaltungselemente kohärent einfügen. Ein Rahmen aus großformatigen Platten betont die herausragende Stellung der St. Jacobus Kirche. Das Wasserspiel setzt Akzente, leitet die Blicke und begleitet den Besucher über den Platz. Zur weiteren Akzentuierung der St. Jacobus Kirche ist dem Haupteingang ein Podest vorgestellt. Ein barrierefreier Zugang ist über eine 15 m lange Rampe an der Ostseite möglich. Die Raumkante entlang der Mittelstraße soll der Gastronomie als Außenbereich zur Verfügung stehen. Die nördliche und östliche Raumkante fungiert als Ruhezone und bietet eine gute Übersicht über den Platz. Entlang der Mauer werden zahlreiche Sitzmöglichkeiten angeboten. Die Wegeverbindungen laufen zentral über den Platz und beleben zusätzlich die Mitte. Zugleich bietet der Ort genügend frei adaptierbare Fläche für Veranstaltungen oder sonstige temporäre Nutzungen. Die Zugänge werden verkehrssicher ausgebildet und dimensioniert. Zur Minderung der Lärmimissionen der Hochdahler Straße wird ein Schallschutz aus Glas eingebaut. Die öffentlichen Zugänge werden durch „Giant-Steps“ einladend betont. Die Bestandsbäume werden so weit wie möglich erhalten und in das Konzept integriert. Die Parzellen der neuen Gebäudestrukturen werden durch Heckenpflanzungen getrennt.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.