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Nichtoffener Wettbewerb | 07/2012

Neubau eines Kranken- und Rehabilitationsgebäudes für die LWL-Klinik

2. Preis

hjp architekten PGmbB _ Prof. Jürgen Hauck, Herbert Osel

Architektur

Beurteilung durch das Preisgericht

Der Wettbewerbsbeitrag verteilt das geforderte Raumprogramm auf zwei versetzt zueinander angeordnete Baukörper
im nordöstlichen Teil des ausgewiesenen Baufeldes und platziert die Baumasse damit versetzt zur Achse
der vorhandenen Bebauung. Dadurch entsteht ein Platz für eine zukünftige Erweiterung.
Durch Konzentration der Aufnahme, Therapie und Diagnostik im Erdgeschoss des vorderen Bauteils stellt sich
dieser Gebäudeteil viergeschossig dar - im Gegensatz zum dreigeschossigen Bauteil mit den Stationen. Die Viergeschossigkeit
wird kritisch beurteilt.
Die nahezu quadratischen Gebäudeabmessungen werden durch Innenhöfe gegliedert. Im Außenbereich sind im
wesentlichen die Bettenzimmer untergebracht. Die Gemeinschaftsbereiche und Tagesstruktur platziert sich um die
Innenhöfe.
Die zentral angeordneten Pflegestützpunkte stellen eine optimale Betreuung derjeweiligen Halbstationen sicher
und erfüllen von daher die Anforderungen an den Nachtbetrieb. Dieses Angebot gewährleistet kurze Wege für alle
in der Patientenversorgung tätigen Personen.
Die Abmessungen der Lichthöfe bedürfen hinsichtlich der Belichtungsmöglichkeiten einer Überprüfung (~10 x 6 m).
Die geforderten Hygieneschleusen sind nicht dargestellt, jedoch machbar.
Ebenso ist eine getrennte Ver- und Entsorgung nicht ausgewiesen. Eine Funktionsüberschneidung mit der
Liegendvorfahrt wird kritisch gesehen.
Positiv stellt sich die Zusammenfassung der Therapie- und Diagnostikbereiche im Erdgeschoss dar.
Die Stationen bieten ein hohes Maß an Flexibilität in der zukünftigen Nutzung.
Lageplan

Lageplan

Grundriss EG

Grundriss EG

Grundrisse 1-3 OG

Grundrisse 1-3 OG

Modell

Modell

Erläuterungen

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