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  • DE-85276 Pfaffenhofen an der Ilm
  • 07/2012
  • Ergebnis
  • (ID 2-98672)

Gartenschau „Natur in Pfaffenhofen a. d. Ilm 2017“


  • 2. Rundgang


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    Landschaftsarchitekten
    Korzó Tervezési Stúdió, Budapest (HU)

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: heintze.landschaftDrei, Konstanz (DE)
    Architekten: Marc-Olivier Mathez Architekt, Hamburg (DE)

    Erläuterungstext
    Dauerkonzept

    Die “Ilm” mit ihren Inseln ist gestalterisches Leitmotiv!

    Die Wegeführung, die Vegetationskulissen und die Uferausbildung der “Ilm” sind Teil der natürlichen Flussdynamik. Neben der Flussthematik leitet sich die Gestaltung aus der bestehenden städtebaulichen , Verkehrs- und Nutzungsstruktur ab. Die Tradition und die Menschen stehen im Vordergrund! Es wird nicht nur eine ökologische und ästhetische Aufwertung des Stadt- und Landschaftsbildes geschaffen, sondern eine dauerhafte Installation eines “Ökofestes”, eines “Grünes Vorzimmer” für die Innenstadt, eine Kulturelle Bühne, viele Generationsübergreifender Aktionsräume für Pfaffenhofen.

    Nicht eine große Gestaltungsgeste prägt die Flusslandschaft, sondern auf sich selbst konzentrierte, authentische Teilräume. Die Gestaltung dieser Teilräume weisen unterschiedliche Gestaltungsintensitäten auf: Extensive Gestaltung der landschaftlichen Teilräume und Intensive Gestaltung der Stadtnahen Bereiche. Von Norden in Richtung Süden wird die Gestaltung immer intensiver, wobei die Entwicklungsräume der Flusslandschaft “Ilm” sich mit naturnahen, atmosphärischen und strukturellen Park-, Garten- und Platzkompositionen verweben, die so eine Einmaligkeit und Unverwechselbarkeit für Pfaffenhofen bringen. Die Vielfalt unterschiedlicher Kulissen erzeugt eine abwechslungsreiche Folge von Szenarien und Stimmungen mit einer einfachen und klaren gestalterischen Sprache.

    Im Bereich “Sport und Freizeitpark” entsteht eine naturnahe, renaturierte Flusslandschaft. Die “Stadtmühle” wird zur Jugendherberge und kann darüber hinaus als “Naturschule” fungieren, die Kindern, Jugendlichen und allen Interessierten, ökologisches Wissen der Flusslandschaft vermittelt. Der “Volksfestplatz” bleibt weiterhin als Festplatz nutzbar, wird aber in den Randbereichen gestalterisch aufgewertet. Der “Bürgerpark” wird zur städtischen Parkanlage mit zahlreichen Funktionen, wie Gastronomie, Treffpunkt , Spielplatz, Rasen- und Blumenwiese. Im “Bürgerpark” ersteht ein wertvolles, neues Wohnviertel, welches Ressourcenschonendes Lebensweise als Grundlage hat. Auf der “Ilm-Insel” wird eine wassernahe Aufenthaltsfläche im Innerstädtischer Gefüge geschaffen. Diese öffnet sich in Richtung “Ilm” und Innenstadt und präsentiert sich als städtische, kulturelle Agora.

    Übergreifendes Konzept für die Spielflächengestaltung ist die Verknüpfung der Märchenwelt und der Standortnahen Gegebenheiten. So bleibt in Teichnähe der Spielplatz „Froschkönig“ erhalten. Im Bereich Kindertagesstätte vertreten die bestehenden Altbäume ein Waldbiotop und vermögen einen „Elfenartigen“ Spielbereich zu vermitteln. An der „Arlmühle“ können die kleinen „Müllerburschen“ die Energie des Wassers erfahren.



    Gartenschau

    Nicht nur bei dem Dauerkonzept, sondern besonders bei der Ausstellung müssen die Freiräume sehr unterschiedlichen Nutzungen und verschiedenen Ansprüchen angepasst werden. Das Leitmotiv der LGS soll daher die Gegebenheiten, die Ansprüche und die Wandlung der Landschaft und der Stadt zum Ausdruck bringen. So erstand der „Öko-Stapel“, als markantes Zeichen. Fundament der „Stapel“ ist die „Ilm“, die alles verbindet. Einzelstapel sind „Natur“, „Gärten“, „Nachhaltigkeit“, „Tradition“ und die „Stadt“, die alle in Verbindung mit Wasser gesetzt werden. Die fünf „Stapel“ markieren die verschiedenen Ausstellungsorte und die Einrichtungen. Beim Haupteingang ersteht eine Bushaltestelle mit 6 Bussen. Während der Gartenschau kann zwischen den Teilgebieten ein Bus-Shuttle betrieben werden. Auch zu Fuß ist die Gartenschau und ihre Teilbereiche an beiden Uferseiten der „Ilm“ erreichbar.

    Im unserem Konzept ersteht eine Gartenschau, die „Natur“, „Landschaft“, „Stadt“, „Menschen“, „Kultur“, „Privates“ und „Öffentliches“ miteinander verbindet.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.

INFO-BOX

Angelegt am 28.08.2012, 16:07
Zuletzt aktualisiert 29.08.2012, 14:08
Beitrags-ID 4-58143
Seitenaufrufe 265

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