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  • DE Gummersbach
  • 06/2005
  • Ergebnis
  • (ID 2-3233)

stadt:impuls 2. Phase


  • 1. Preis

    Lageplan

    Landschaftsarchitekten
    k1 Landschaftsarchitekten - Kuhn Klapka GmbH, Berlin (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    Axel Klapka Mitarbeit: Catherine Kuhn Lars Hopstock Frank Kleinmanns

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: Sven Holzgreve, Berlin (DE)

    Erläuterungstext


    Städtebauliche Einordnung
    Das Steinmüllerareal erhält mit den Elementen „Promenade“, „Stadtplatz“, „Passerelle“ und „Park“ eine räumliche Struktur, die dem Areal seine eigene Identität verleiht und es in die Gummersbacher Stadtstruktur integriert.
    Der öffentliche Raum initiiert und organisiert dabei die Erschließung als urbanes innerstädtisches Quartier und gewährleistet die räumliche Kontinuität der städtebaulichen Entwicklung.

    Entwicklung über den freien Raum
    Die Freiraumelemente bilden das Gerüst für die notwendigen Infrastrukturmaßnahmen. Die freien Flächen werden temporär vermarktet und können als privat betriebener Golfabschlagplatz, Ort für Stadtfeste und temporäre Gartenfestivals, oder auch als Parkplatz kostendeckend bespielt werden. In dieses Konzept können auch leer stehende Hallen einbezogen werden.

    Steinmüller – Promenade
    Die Steinmüllerpromenade erschließt das Areal in Nord-Süd Richtung und funktioniert als Sammler und Verteiler für alle öffentlichen Nutzungen. Die Promenade stellt entlang des Einkaufszentrums eine eigene Öffentlichkeit her und gibt diesem eine klare Ausrichtung zum neuen Stadtquartier. Die Aktivierung der EG-Zone an der Promenade wird im Dialog mit dem Investor erwirkt.

    Passerelle
    Die Passerelle funktioniert als Laufsteg zwischen dem neuen Bahnhof/Busbahnhof und der Fachhochschule und bietet direkten Zugang von den öffentlichen Verkehrsmitteln zum neuen Stadtquartier. Ein gärtnerisch aufgewertetes Band bietet Raum zum Verweilen und nimmt die Möblierung auf. Eine gerade Linie aus Leuchtstelen und Bankelementen unterstreicht die Verbindungsfunktion. Forum und Bahnhofsvorplatz werden als Endpunkte der Passarelle besonders gestaltet.

    Kesselschmiedeplatz
    Der Kesselschmiedeplatz bildet den zentralen Ort des Stadtquartiers und wird auf direktem Weg mit der Fußgängerzone verbunden. Der Stadtplatz wird von einem Baumhain räumlich gefasst und wird damit unabhängig von der umgebenden städtebaulichen Entwicklung. Ein Teil der Dachkonstruktion der ehemaligen Versandhalle überspannt als Relikt der industriellen Vergangenheit einen Teil des Platzes. Hier finden Märkte und die Meisterschaftsfeier des VFL Gummersbach statt. Die Anbindung an die Hindenburgstraße erfolgt als wichtigste innerstädtische Verbindung öffentlich und zu jeder Zeit zugänglich.

    Terrassenpark
    Der Terrassenpark auf dem ehemaligen Deponiegelände schmiegt sich an die bestehende Topographie an und bietet den Einwohnern von Rospe einen attraktiven Übergang zur neuen Stadtmitte. Anwohner, Passanten und Studenten nutzen den Park zur kurzweiligen Erholung.


    Städtebauliche Entwicklung

    Phase I - Initialstruktur
    Mit dem Bau der Fachhochschule werden Passerelle und Promenade umgesetzt. Die späteren Baufelder werden, soweit bereits freigeräumt, mit Zwischennutzungen bespielt.
    Bestehende Hallen werden teilweise für Gastronomie und kulturelle Veranstaltungen, Freiflächen für einen Golfabschlagplatz, Zirkuszelte und Stadtfeste und Märkte genutzt. Platz, Promenade und Passerelle prägen die Struktur des neuen Quartiers unabhängig vom Stand der Bebauung.

    Phase II - Einkaufszentrum + Kesselschmiedeplatz
    Mit dem Bau des Einkaufszentrums und der baulichen Ergänzung der freien Flächen entlang der Promenade entsteht mit dem Kesselschmiedeplatz der zentrale Ort des Stadtquartiers.

    Phase III - Baufelder + Park
    Bei weiterem Bedarf werden Baufelder ausgewiesen, die offen für verschiedene Nutzungen und unterschiedliche Typologien sind. Der Terrassenpark auf dem ehemaligen Deponiegelände wird entwickelt.

    Phase III - Szenario Multifunktionshalle
    Im neuen Zentrum entsteht eine Multifunktionshalle mit angegliedertem Parkhaus. Tausende Besucher und Fans des VFL Gummersbach beleben in den Abendstunden das neue Stadtquartier.

    Phase IV - Stadtstruktur
    Mit der Bebauung der letzten Baufelder können weitere Flächen des Steinmüller Areals verwertet werden. Die robuste Struktur von Promenade, Passerelle und Kesselschmiede- platz sichert die stadträumliche Qualität des Quartiers.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.