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  • DE-24148 Kiel
  • 09/2012
  • Ergebnis
  • (ID 2-100488)

Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (GEOMAR)


  • ein 4. Preis

    © BLK2 Architekten

    Architekten
    BLK2 Böge Lindner K2 Architekten, Hamburg (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    TGA-Fachplaner: ZWP Ingenieur-AG, Köln (DE), München (DE), Stuttgart (DE), Wiesbaden (DE), Berlin (DE), Hamburg (DE), Bochum (DE), Dresden (DE), Köln (DE), Köln (DE)
    Visualisierer: moka-studio GbR, Hamburg (DE)
    Modellbauer: wup Modellbau Wiens + Partner GmbH, Hamburg (DE)

    Erläuterungstext
    Die Struktur – weiter entwickelt. Eine Achse mit Fläche, mit Blick, Plätzen zum Treffen, Sitzen, ins Gespräch kommen. Kommunikation über alle Geschosse. Blick in die Höfe. Diese hier: institutsintern, offen, begehbar, Wind geschützt grün, Terrassen im Garten.

    Der Eingang – eine Verbindung zwischen Förde und Wischhofstrasse, kein Hörsaal verstellt den Weg. Eine Halle, ein offener Hof, das Meer.

    Die Organisation – geordnet, rational, mit dem Herz in der Mitte. Bibliothek, Konferenz, Verwaltung, Direktorat als Zentrum der Gesamtanlage am Übergang von Bestand und Neubau. 5-geschossig, die Bibliothek zuoberst mit einem zweigeschossigen Lesesaal.
    Ein Luftraum verbindet alle Ebenen. Flure, Galerien, Brücken – sehen und gesehen werden. Kommunikation im Vorübergehen. Und natürlich: der Blick nach draußen.
    Daneben die Forschung, die Labore. Konzentriert auf vier Geschossen, kompakt und flexibel zu bespielen, mit Nutzung von Innenflächen und Laboren mit Außenbezug. Zur Orientierung Sichtbezüge in den Achsen, in der Mitte die Treffpunkte, die Technik auf dem Dach. Und zum Blick über die Förde eine Terrasse am Eck.

    Als Zeichen nach außen viel Glas für Orte von Bedeutung. Bibliothek, Konferenz, eine Terrasse als Freiraum bieten großzügige Blicke zum Wasser, setzen Akzente in der Silhouette.

    Die Fassade – gegliedert als Bandfassade mit Oberlichtband. Durchgängig.
    Und das Material – in Kiel zuhause. Doch der Ton macht die Musik. Ziegelbänder verschiedener Farbtöne bringen Spiel und Varianz in das rötliche Fördeorchester. Die Bänder bilden die Schichten, die Farben die Einschlüsse, ähnlich einem geologischen Sedimentschnitt.
    In den Höfen viel Glanz, Glastafeln statt Ziegel, helle Farben, Reflexionen, um eine Mitte grüner Inseln.

    Die Erweiterung, der dritte im Bunde – ein Solist am Ziel der Achse. Zu klein, um große Strukturen zu bilden. Er möchte hoch hinaus. 8 Geschosse, Fördefenster. Und auch hier – Zeichen setzen.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.