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  • DE-88662 Überlingen
  • 10/2012
  • Ergebnis
  • (ID 2-108845)

Landesgartenschau Überlingen 2020


  • 5. Preis

    Ausschnitt Ansicht Orangerie

    Stadtplaner
    Ludloff Ludloff Architekten BDA, Berlin (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: Weidinger Landschaftsarchitekten GmbH, Berlin (DE)

    Erläuterungstext
    Die Orangerie fügt durch ihre Lage und Ausrichtung dem Uferweg aber auch der Uferstrasse einen wichtigen Orientierungspunkt zu.
    Durch die Erweiterungen der Therme wird die unmittelbare Zugänglichkeit zum Ufer lokal eingeschränkt, der Uferbegleitende Weg wird in diesem Bereich zur Strasse verschwenkt.
    Die Orangerie bildet, gemeinsam mit dem zum Besuchercafé und Ausstellungsraum umgewidmeten Bestandsgebäude, einen wichtigen Gelenkpunkt, dem es mit einer fast beiläufigen Geste gelingt den Flaneur vom Uferweg zur Strasse zu führen.
    Das Bestandsgebäude wird als öffentlich zugänglicher Ort erhalten. Wir schlagen vor, die Orangerie ausschliesslich als Winterquartier für frostempfindliche Pflanzen zu nutzen, im Sommer sind Nutzungen als temporäre Ausstellungshalle oder Veranstaltungen denkbar. Die Auslagerung der Caféfunktion ermöglicht eine vereinfachte Baukonstruktion und vereinfacht ebenfalls die technische Ausstattung der Orangerie. Die Fassadenkonstruktion besteht aus filigranen Holzbindern, die auf einem Massiven Sockel aufgesetzt werden. durch die Faltung der Glasfassade kann auf weitere Aussteifungen verzichtet werden, sodass insgesamt ein „luftiges, transparentes Erscheinungsbild“ entsteht, sodass die Pflanzen auch von aussen ablesbar bleiben. Das Bestandsgebäude erhält ein zur Orangerie orientiertes vorgelagertes Holzdeck, welches den Terrassenbereich des Cafés bildet und gleichzeitig, über eine kleine Rampe, die behindertengerechte Zugänglichkeit zum Gebäude sichert.
    Die Orangerie und die kleine Villa bilden ein Ensemble und werten diesen Bereich des Ufers, im Übergang zur abgeschlossenen Nutzung der Therme, bewusst als öffentlich zugänglichen Raum auf.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.