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  • DE-50679 Köln
  • 10/2012
  • Ergebnis
  • (ID 2-94553)

Neubau Gesamtschule Nippes


  • Anerkennung


    Architekten
    KNOCHE ARCHITEKTEN BDA, Leipzig (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Prof. Christian Knoche , Gaby Kannegiesser

    Mitarbeit
    Leon-Pascal Keller

    In Zusammenarbeit mit:
    TGA-Fachplaner: ZBP Zimmermann und Becker GmbH, Heilbronn (DE), Leipzig (DE), Berlin (DE), Hamburg (DE)
    Verkehrsplaner: M+O Masuch+Olbrisch Ingenieurgesellschaft mbH, Oststeinbek (DE)
    Landschaftsarchitekten: Station C23 - Büro für Architektur, Landschaftsarchitektur und Städtebau, Leipzig (DE)

    Erläuterungstext
    LEITIDEE FÜR DEN SCHULHAUSNEUBAU – SCHULE IM PARK

    Aus der Analyse des heterogenen Umfeldes und der Lage im Naturschutzgebiet wird der Ansatz abgeleitet, das Schulgebäude als kraftvollen, markanten Solitärbaukörper in Form eines großen Ovals um den als Schulhof genutzten Innenhof herum zu konzipieren und dabei gleichermaßen den städtebaulichen Zielvorstellungen und den funktionalen Erfordernissen gerecht zu werden.
    Dabei bildet der 3 – geschossige Baukörper am Ende der Ossietzkystraße den baulichen Schwerpunkt des Quartiers. Er fügt sich als gerundeter Solitär in überzeugender Weise in den umgebenden Park ein und erzeugt dadurch eine hervorragende Aufenthaltsqualität innerhalb und außerhalb des Rings. Im Innern ergeben sich wie selbstverständlich gestaffelte und differenzierte, teilweise überdachte Pausenflächen, die sich auf die umgebenden Nutzungen wie Sporthalle, Mensa und das pädagogische Zentrum beziehen und über den trennbaren Hauptzugang übersichtlich erschlossen werden. Durch die bauliche Fassung der Schulhoffläche werden die Lärmemissionen in die Nachbarschaft deutlich verringert, außer dem kommen der Zugangsbereich an der Ossietzkystraße und die inneren Pausenflächen ohne zusätzliche Einfriedungen aus. Nur im Bereich der Erweiterung der Pausenfläche in den Naturraum nach Osten sowie der Anlieferung und Feuerwehrumfahrt muss das Gelände entlang der vorgegebenen Grenzen eingefriedet werden.
    In das umgebende Naturschutzgebiet ist der Baukörper so eingebettet, dass sich alle Klassenräume direkt ins Grüne orientieren und somit auf überzeugende Weise davon profitieren. Auch akustische Störungen des Schulbetriebs bei gleichzeitiger Pausenhofnutzung werden durch das bauliche Konzept vermieden.
    Der Baukörper zeigt eine selbstbewusste Präsenz und wird als zeitgenössischer Baustein im Grünraum verstanden, er vereint eine der Gebäudenutzung angemessene Eindeutigkeit mit einem hohen gestalterischen Anspruch.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.

INFO-BOX

Angelegt am 30.10.2012, 10:05
Zuletzt aktualisiert 20.03.2017, 11:20
Beitrags-ID 4-59905
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