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  • AT-1082 Wien
  • 11/2012
  • Ergebnis
  • (ID 2-90179)

Nordbahnhof Nordbahnstraße-Innstraße


  • 2. Preis

    Bruno-Marek-Platz

    Landschaftsarchitekten
    faktorgruen, Freiburg im Breisgau (DE), Rottweil (DE), Heidelberg (DE), Stuttgart (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Thomas Schüler Architekten und Stadtplaner, Düsseldorf (DE), Stuttgart (DE)
    Visualisierer: draussen. IDEEN IN SICHT, Bodensee (DE)

    Erläuterungstext
    Ziel ist es, langfristig ein zusammenhängendes Freiraumgerüst zu schaffen, welches sowohl die Achse Augarten – Donau betont, als auch eine neue grüne Wegeverbindung über den Praterstern in die Grünräume des Praters bildet. Hierfür wird ein offener Grünzug als großräumige Freiraumachse entlang der Bahntrasse vorgesehen, der das Areal am Nordbahnhof mit den angrenzenden Bezirken und Grünräumen vernetzt.
    Durch die Bahnunterführungen entstehen zentrale Verbindungen zwischen den beiden Parkseiten, die ein zusammenhängendes Fuß- und Radwegnetz durch den Grünraum ermöglichen. Die städtebauliche Konzeption entwickelt sich zwangsläufig aus der Erschließung des Areals über die neuen Bahnunterführungen heraus. In Verlängerung der Wegeachsen dieser Unterführungen definiert ein neuer Platzraum in zentraler Lage die Mitte des Bezirks, die wie eine Rambla wirkt. Die neue Verortung der Mitte schafft eine optimale Vernetzung aller Wegebeziehung und gewährleistet ein Höchstmaß an Orientierung. Durch seine markante längliche Form entsteht ein verbindender Platz, der über grüne Fugen mit dem parallelen „Bahnpark“ verbunden ist und in den alle Straßen-achsen der angrenzenden Entwicklungsbereiche einmünden. Der Platz funktioniert als Drehscheibe aller Wegeachsen und stärkt den übergeordneten Freiraumkorridor zwischen
    Nußdorf und dem Prater. Als lang gestreckter Platzraum bildet das öffentliche Rückrat des Freiraumgerüstes. Durch seine hohe räumliche Signifikanz wirkt der Bruno-Marek- Platz identitätstiftend für den gesamten Bezirk und gibt einer Vielzahl von den angren-zenden Baufeldern eine Adresse am Platz. Die Bündelung von öffentliche Einrichtungen,
    Läden und Gastronomie machen ihn zu einem belebten Stadtplatz. In der Achse der Leystraße entsteht ein weiterer aber kleinerer Platz, der die donauparallele Platzfolge ergänzt. Er funktioniert als Quartiersplatz für nachbarschaftliche Kommunikation und als Vorbereich für Schule und Kindergarten. Der Platz betont den zentralen Wasserturm als Treffpunkt und Merkzeichen. Der zentrale und durchlässige Bildungscampus funktioniert als verbindendes Scharnier zwischen den beiden markanten Platzräumen.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.