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  • DE-71364 Winnenden
  • 11/2012
  • Ergebnis
  • (ID 2-110482)

Kronenplatz / Holzmarkt


  • 4. Preis

    kein Bild vorhanden
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    Stadtplaner
    urban essences, Berlin (DE)

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: Lützow 7 Müller Wehberg Landschaftsarchitekten, Berlin (DE)

    Preisgeld
    8.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Arbeit beschäftigt sich intensiv mit der städtebaulichen und landschaftsplanerischen Aufgabenstellung. Der Entwurf bietet gestalterische und funktionale Ergänzungsansätze, die sogar über das Wettbewerbsgebiet hinausgehen.
    Zipfelbach und Buchenbach markieren den Auftakt zum Planungsraum.
    Am nördlichen Stadteingang wird der Buchenbach durch gastronomische Nutzung erlebbar gemacht. Im Bereich Zipfelbachquerung fehlt ein markanter gestalterischer Auftakt.
    Die Begrünung auf der ehemaligen B14 ist im Anschluss an die Bachquerungen akzentuiert. Im Bereich des Kronenplatzes und Holzmarktes ist die Straßenraumbegrünung deutlich zurückgenommen. Dadurch entsteht eine räumliche Verbindung zwischen den Plätzen.
    Im Entwurf ist deutlich ablesbar, dass der Kronenplatz und Holzmarkt als gestalterische Einheit verstanden wird.
    Neue Raumkanten definieren am Kronenplatz die Freiflächen, wodurch sich Aufenthaltsqualitäten ergeben. Im Bereich des Holzmarktes wird im Süden ein räumlicher
    Abschluss vermisst.
    Die Freiflächennutzung zwischen der Gaststätte Traube und dem geplanten Hotel ist gut durchdacht und schafft Rückzugsbereiche.
    Die barrierefreie Verbindung vom Holzmarkt zur Innenstadt wird als außerordentlich positiv bewertet. Die Fußwegeverbindung zwischen Bahnhof und Fußgängerzone ist klar ablesbar und leicht verständlich. Die Verortung und Kubatur der Gebäude westlich der ehemaligen B14 ist gelungen, wobei das geplante Gebäude an der Bahnhofstraße mit einer dominanten Gestaltung noch überzeugender wäre.
    Um die Frequenz am Kronenplatz zu erhöhen sollte die geplante Erdgeschossnutzung geändert werden.
    Positiv hervorzuheben ist die Bearbeitung der Stadtquartiere im Bereich der katholischen Kirche. Insbesondere das Freiflächen- und Wegekonzept führt zu einer Aufwertung. Die dort geplante Bebauung wirkt in ihrer Dachlandschaft zu kleinteilig.
    Der Verfasser schlägt eine durchgängige Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30km/h vor und sichert die Fußgängerquerung über Lichtsignalanlagen. Die Fußgängerbereiche werden durch Poller von der Fahrbahn abgegrenzt. Dadurch wird auch das Parken wirkungsvoll unterbunden.
    Die Tiefgarage unter dem Holzmarkt erscheint für die gesamte Entwicklung nicht ausreichend. Der Kronenplatz müsste mit einer Tiefgarage versehen werden.
    Der Entwurf überzeugt vor allem durch die Freiflächengestaltung, im Städtebau sind Defizite erkennbar. Eine intensive Auseinandersetzung mit der Topografie ist ablesbar.


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