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  • DE-04103 Leipzig
  • 11/2012
  • Ergebnis
  • (ID 2-114034)

Büroneubau Wintergartenareal


  • 2. Preis

    kein Bild vorhanden
    TGA-Fachplaner
    RMN Ingenieure GmbH, Hamburg (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Schaltraum Dahle - Dirumdam - Heise Partnerschaft von Architekten mbB, Hamburg (DE)
    Tragwerksplaner: WTM Engineers, Hamburg (DE), Berlin (DE), München (DE)

    Preisgeld
    25.500 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die städtebauliche Setzung rahmt das Gelände um den markanten Wohnturm mit drei Gebäuden, die über horizontale Verschiebungen in ihrer bauplastischen Gliederung eine Ensemblewirkung im straßenbegleitenden Stadtraum formulieren können.

    Auf der „Blockinnenseite" sind die Baukörper in der Höhe zurückgestaffelt, um den grünen Hofcharakter zu stärken. Gut nachvollziehbar sind die solargeometrischen Vorteile für die Belichtung der Obergeschosse. Unverständlich bleibt jedoch, warum die Hofterrassen nicht besser in das Nutzungskonzept integriert sind. Auch auf Erdgeschosshöhe ist die Aufenthaltsqualität nicht überzeugend entwickelt.

    Der ausschließliche Zugang des Verwaltungsgebäudes an der Kreuzungsecke ist über den Rückschnitt der Sockelzone geschützt und großzügig formuliert, allerdings für die momentanen Bewegungsströme in der Stadt nicht richtig positioniert. Im Verhältnis von Raumhöhe zur Tiefe der Fläche kann das Eingangsfoyer kaum Großzügigkeit entwickeln. Das Erschließungskonzept mit zwei notwendigen und einer offenen Treppe ermöglicht eine flexible Aufteilung der Grundrissfläche. Die gewählte Gliederung der Fassade kann die gewünschten Raumgrößen abbilden. Nicht überzeugend ist jedoch die Aufweitung des Rasters in den Obergeschossen, ebenso scheint die Formulierung eines Sondernutzungsbereichs unentschlossen. Für die Fassaden werden Leichtmetall-Fertigteile vorgeschlagen. Die Eleganz der Schattenfugen im dargestellten Gliederungsbild ist mit den gezeigten Fertigteilen kaum zu erzeugen. Zudem mangelt es an der Darstellung der integralen Planung und damit an der ganzheitlichen Betrachtung aller Einflussfaktoren auf die Nachhaltigkeit.

    Insgesamt sind die städtebaulichen Qualitäten gut nachvollziehbar, wenn auch einige architektonische Ausformulierungen nicht vollständig überzeugen können.