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  • DE-82152 Martinsried
  • 07/2012
  • Ergebnis
  • (ID 2-127225)

Ortsmitte Martinsried


  • Gewinner

    kein Bild vorhanden
    Architekten, Stadtplaner
    MORPHO-LOGIC | Architektur und Stadtplanung, München (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Prof. Ingrid Burgstaller , Michael Gebhard

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: Lex Kerfers_Landschaftsarchitekten und Stadtplaner BDLA, Bockhorn bei Erding (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der Grüne Anger spannt sich zwischen Ort und Campus auf und bildet eine Klammer. Diese Freifläche wird auch sehr weit in den Grünzug hineingeschoben, wodurch diese Verbindung als sehr gelungen eingeschätzt wird. Auch die Verbindung nach Planegg spiele in diesem Entwurf eine ganz wesentliche Rolle. Es werde die Gelegenheit genutzt, diese Verbindung Richtung Westen zu stärken.

    Der langgestreckte und zweitgrößte Platz unter allen Beiträgen wird von einem Kopfgebäude abgeschlossen, welches die Bewegungen in beide Richtungen vermittle.

    Die Nutzungsstrukturen in den einzelnen Quartieren werden ergänzt und der Bereich um Schule und Kindergarten nachverdichtet. Diese Gestaltungsmöglichkeiten an der Grundschule werden positiv bewertet.

    Dieses Konzept betone die stufenweise Entwicklung. Beginnend mit kleinen Interventionen, dem „Aufräumen“ der Grünflächen, könne ein erster Impuls für weitere Investitionen gegeben werden.

    Die Verkehrswege werden entflechtet und in Schleifen geführt. Dadurch entstünden so wenig Kreuzungspunkte wie möglich für unterschiedliche Verkehrsteilnehmer.

    Aspekte der Beurteilung
    Die historischen Wegeführungen würden sehr raffiniert aufgespalten werden und zwei Äste bilden, die in „bester Art“ die Verbindung zwischen Ortsmitte und Campus herstellen würden. Der Anger als sehr artifizielle Grünfläche stelle darüber hinaus eine sehr gute Verzahnung der beiden Ortsteile dar und würde auch keinerlei Angsträume erzeugen. Die Verbindung von Bebauung und Freiraum sei in diesem Übergangsbereich sehr intensiv und gut gelöst.

    Der Solitär am zentralen Platz wirke wie ein Gelenk an diesem Kreuzungspunkt; die davor liegende Aufweitung an der Lochamerstraße würde sehr gut von Norden kommend auf den Platz lenken und Orientierung vermitteln.

    Generell sei dies ein sehr großzügiger Entwurf und ein solides städtebauliches Konzept, das starke Bezüge zum Campus herstelle und die Plätze gute im Raum anordne. Die Freiräume werden großzügig erhalten, was dem Raum eine hohe Qualität zuschreiben würde.