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  • DE-53177 Bonn
  • 05/2012
  • Ergebnis
  • (ID 2-129426)

Entwicklung einer Wohnbebauung


  • 3. Preis

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    Architekten
    Finkelstein Architekten, Köln (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Johannes Finkelstein

    Erläuterungstext
    QUARTIER IM QUARTIER:
    STADT ALS COLLAGE
    Unter Berücksichtigung des mittelbaren und unmittelbaren Ortes wird ein Wohnquartier entwickelt, dass sich gleichermaßen in den Bestand eingliedert wie auch als eigenständiges Quartier präsentiert. „Die Idee der Collage City basiert auf autarken Stadtteilfi guren mit hohem Identifi kationswert, die in einem komplexen Spannungsverhältnis stehen. Nach Collin Rowe soll einerseits die Körnung der Häuser mit dem Ort korrespondieren und andererseits eine eigene, wiedererkennbare Adresse definiert werden.
    So gibt sich das neue Wohnquartier Pennenfeld letztlich als Quartier im Quartier zu erkennen: Trotz differenzierter Typologien von Häusern tritt die Komposition von vielfältigen architektonischen Räumen mit Bauten ähnlicher Tektonik und Gestalt als korrelierendes Ganzes auf. Gleichzeitig wird die Maßstäblichkeit und städtebauliche Situation des Ortes berücksichtigt, um eine homogene Eingliederung zu gewährleisten.

    BLOCK IM BLOCK:
    ARCHITEKTONISCHE RÄUME
    „Architektur ist die Kunst doppelter Raumgestaltung durch Körpergestaltung.“ Nach Fritz Schumacher geht es in der Gestaltung architektonischer Räume sowohl um den Innen- als auch den Außenraum der Stadt. Mit dem Konzept des aus einzelnen Stadthäusern zusammengestzten Blocks, der wiederum einen kleineren Block umschließt, wird man diesem Gehalt gerecht. Das Konzept kombiniert innerstädtische Räume mit suburbanen Mitteln. Es wird den aktuellen Bedürfnissen der Menschen an ein Wohnen in der Stadt gerecht und präsentiert sich daher als Komposition von Räumen individueller und gemeinschaftlicher Widmung:
    Der Innenraum der Häuser steht dem Bewohner als Individualraum zur Verfügung. Hier werden flexible Grundrisslösungen sowie Loggien, Terrassen und Eingangsituationen angeboten, die die Häuser untereinander vernetzen. Zwischen den Blöcken bildet sich der Straßenraum ab, dessen anliegerfreie Befahrbarkeit Aufenthaltsqualität schafft und dessen differenziertes Erscheinungsbild zur individuellen Addressbildung beiträgt. Im Norden weitet sich der Außenraum zu einem Quartiersplatz auf, an den kleine Gewerbe- und Gastronomieeinheiten sowie die Kindertagestätte angelagert sind und der für eine lebendige Gemeinschaft innerhalb des Quartiers Sorge trägt. Im Inneren des eingestellten Blocks gibt es neben den individuellen Gärten einen
    öffentlichen Grünraum mit Kinderspielplatz, der geschützt durch die säumenden Bauten einen halböffentlichen Charakter erhält und eine ruhige Lage mit hoher Verweilqualität bietet.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.