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  • DE-81245 München
  • 02/2013
  • Ergebnis
  • (ID 2-130535)

Fassadengestaltung Neue Paulaner Brauerei


  • 3. Preis

    kein Bild vorhanden
    Designer
    Design Stauss Grillmeier, München (DE)

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Auer Weber, Stuttgart (DE), München (DE)
    Lichtplaner: pfarré lighting design, München (DE)
    Visualisierer: Pro Eleven GmbH, München-Germering (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die sehr unterschiedlich großen und maßstäblich sehr verschiedenen Gebäude der Brauereianlage werden durch ein skulpturales Spalier entlang der Grundstücksgrenze eingefasst.
    Damit ermöglicht die Arbeit auf der einen Seite eine große Freiheit für eine kostengünstige technikoptimierte Fassadenausführung der einzelnen Gebäude. Gleichzeitig schafft diese Umgrenzung auch einen definierten Innenbereich der Betriebsanlage im Sinne einer inneren Landschaft.
    In der Außenansicht wird so eine die ganze Anlage umfassende Großstruktur geschaffen, die in der hier noch vorhandenen weiten Landschaft ein Zeichen setzt. Die Umfassung nimmt mit der Spalierstruktur Bezug auf die Hopfengerüste und mit der Schwingung der Höhenlinie auf die Silhouette der Alpenkette. Durch Anordnung und Abstand der Stäbe ist eine Durchlässigkeit und Transparenz gegeben, die die Betriebsanlage erkennen lässt, im schrägen Blickwinkel aber auch eine Abgrenzung ermöglicht. Beim Passieren entlang der Autobahn ergibt sich durch die Stellung der Stäbe ein bewegter Moiree-Effekt, der die Anlage „leben“ läßt.
    Das vorgeschlagene Material – weiß gekalkte Baumstämme mit aufgesetzten Lichtelementen – erzeugt unterschiedliche Tag-/Nachtwirkungen. Am Tag verbindet
    sich die Anlage harmonisch mit Himmel und Landschaft, für die Nacht wird
    ein zurückhaltendes, dem Standort angemessenes Beleuchtungskonzept vorgestellt. Die Großform setzt ein starkes Zeichen am Stadteingang und schafft im Inneren große Spielräume.
    Klärungsbedürftig sind allerdings baurechtliche Fragen hinsichtlich Höhe und Dimensionierung entlang der Grundstücksgrenzen sowie Eingriffe in Bauschutzzonen der BAB und Landschaftszonen.
    Die Dimensionen der Baumstämme werfen darüber hinaus Fragen der Realisierung auf, die zwar lösbar erscheinen, aber schwieriger, als von den Verfassern angegeben.
    Auch zu berücksichtigen ist, dass im Fall einer (wahrscheinlichen) Expansion die Anlage kostenintensiv versetzt werden müsste.


INFO-BOX

Angelegt am 13.02.2013, 18:37
Zuletzt aktualisiert 22.04.2013, 11:46
Beitrags-ID 4-64184
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