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  • DE-72793 Pfullingen
  • 02/2013
  • Ergebnis
  • (ID 2-120261)

Neubau einer Dreifeldsporthalle


  • ein 4. Preis


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    Architekten
    Domino GmbH, Reutlingen (DE)

    Preisgeld
    5.500 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Ein weit gespanntes Dach formuliert ganz selbstvertändlich ein kompaktes Solitärgebäude als neuen Mittelpunkt des Sportgeländes. Gebäudehöhe und stadträumliche Lage fügen sich maßstäblich ein. Die Zuordnung und Proportion der neu angelegten Freiflächen zwischen den Gebäuden, aber auch der Spiel- und Außensportflächen wird positiv hervorgehoben. Gerade die Außensportflächen in der rückwärtigen Hangzone bieten eine Chance zur Vernetzung mit dem Grünraum und lassen Raum für Festplatz und Schulhof.
    Der Eingriff in die Topografie scheint verträglich und ist dem Absenken der Hallennebene geschuldet. Die Orientierung der Eingangsebene nach Südosten mit gestaltetem Vorplatz schafft die gewünschten Synergieeffekte zu den Pfullinger Hallen und wertet darüber hinaus mit dem neu hinzugefügten Baumfeld den Anschluss zu den angrenzenden Parkierungsflächen auf. Die Sporthalle wird auf zwei Ebenen organisiert. Ein angemessen proportioniertes gläserenes Foyer bindet Küche und Zuschauerebene selbstverständlich an und bietet neben dem schönen Blick in die Landschaft auch stadträumlichen Blickbezug zu den Pfullinger Hallen.
    Die Erschliessung der tiefer gelegten Hallenebene mit Umkleidebereich liegt übersichtlich und gut proportioniert im Foyer. Aus der Sicht des Sporthallenbetreibers ist die Organisation auf einer Ebene gut gelöst. Ein rampenartiger Zugang zu den Aussensportflächen wird jedoch vermißt.
    Der kompakte Entwurf bietet im Hinblick auf das zu entwickelnde Energiekonzept günstige Rahmenbedingungen und lässt eine nachhaltige Bewirtschaftung erwarten.
    Insgesamt besticht die Arbeit durch ihren städtebaulichen Ansatz, die hohe Funktionalität und die angenehme Zurückhaltung. Die formale Sprache des Daches mit anschliessenden Glasfassaden wirkt dagegen noch etwas unentschlossen und läßt eine gestalterische Prägnanz vermissen.


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