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  • 1. Preis

    Lageplan

    Architekten
    agn architekten ingenieure generalplaner, Ibbenbüren (DE), Düsseldorf (DE), Halle/Saale (DE), München (DE), Ludwigsburg (DE), Münster (DE), Hamburg (DE), Wiesbaden (DE), Delmenhorst (DE) Büroprofil

    Erläuterungstext
    Projektentwicklung Werdener Straße, Düsseldorf (D)

    Die Bau- und Liegenschaftsbetriebe, Niederlassung Düsseldorf, planen die Umsetzung und Realisierung eines Justizgebäudes für das Land- und Amtsgericht in zentraler Lage in Düsseldorf, Stadtteil Oberbilk, für insge-samt ca. 912 Mitarbeiter.
    Der Baukörper fügt sich ein zwischen Werdener-, Mindener- und Fichten-straße, auf einer stillgelegten Industriebrache (ehem. VKW-Gelände).

    Der Baukörper mit den Abmessungen von ca. 52m x 172m und einer Ge-bäudehöhe von ca. 24,80m, gemessen ab Erdgeschossniveau gliedert sich in zwei Untergeschosse und sechs Obergeschosse.
    Die Erdgeschossebene wird auf ca. 41.15m ü.NN festgelegt.

    Bezogen auf die mittlere Geländehöhe entlang der Minderer Straße befin-det sich der Fußboden der höchstgelegen Aufenthaltsräume in Ebene +5 auf (ca. 20,825m + 0.81) ca. 21,635m. Das Gebäude liegt unterhalb der Hochhausgrenze (Rechnerischer Nachweis siehe Formblatt).

    Die Tiefgaragenebene -2 erstreckt sich auf einer Gesamtlänge von ca. 265m entlang der Werdener Straße zwischen dem Oberbilker Markt und der geplanten Oberbilker Umgehungsstraße. Die Erschließung der beiden Tiefgaragenebenen ist über die zukünftige Umgehungsstraße geplant.

    Die Zufahrt in die Tiefgarage erfolgt über eine ca. 6 bzw. 7% geneigte Rampenanlage in die Ebene -2. Die Anbindung der Tiefgaragenebene -1 erfolgt über eine interne Rampenanlage von der Ebene -2 aus.

    In den Ebenen -2 und -1 sind insgesamt ca. 599 PKW-Stellplätze für Mit-arbeiter und Besucher sowie die zentrale Technik untergebracht. Weitere 17 Stellplätze sind außen im Bereich der Anlieferzone angeordnet.
    In Ebene -1 sind zusätzlich Archivflächen und der Vorführbereich mit Gefangenenanlieferung angeordnet.

    In den Ebenen 0, +1 und +2 sind gemeinschaftlich genutzte Bereiche wie Säle (Straf- und Zivilgericht, Schwurgericht), Bibliothek, Kantine, Zentrale Eingangshalle und Schulungsräume untergebracht.
    Die Ebenen +3, +4 und +5 beinhalten die Büroflächen für Land- und Amtsgericht. Die Büroetagen können flexibel in 15m², 20m² und 25m² große Räume aufgeteilt werden.

    Der stufenlose, behindertengerechte Zugang für Mitarbeiter und Besucher erfolgt vom zentralen Vorplatz aus über den zentralen Sicherheitskontrollbereich. Die behindertengerechte Erschließung innerhalb des Justizgebäudes wird durch die Anordnung von insgesamt sechs Personenaufzügen sichergestellt. Die Ausstattung der Aufzüge erfolgt nach DIN EN 81-70.


    Zur Erschließung der beiden Tiefgaragenebenen -1 und -2 stehen zwei Personenaufzüge (TH A und TH C) in behindertengerechter Ausführung zur Verfügung.

    Innerhalb des Gebäudes sind für Mitarbeiter und Besucher sanitäre Anlagen in ausreichender Anzahl untergebracht. An zentraler Stelle des Gebäudes wird je Geschoss ein behindertengerechtes WC angeordnet.
    Eine detaillierte Aufstellung mit Angabe der Soll-Vorgaben nach Arbeits-stätten und Versammlungsstättenverordnung und geplanter Anzahl ge-trennt nach Damen und Herrn ist beigefügt
    Durch den Neubau werden für Land- und Amtsgericht Flächen in einer Größenordnung von ca. 56.600m² Gesamtnutzfläche (inkl. Verkehrsflä-chen, Technik, etc.), insgesamt 242.600 m³ BRI erstellt.
    Der Anteil der Tiefgaragenflächen (Standflächen und Fahrgassen für PKW) beträgt in Ebene -2 ca. 13.900 und in Ebene -1 ca. 650m² in an der Gesamtnutzfläche.
    Bezogen auf die oberirdischen Geschosse, Ebene 0 bis +5, werden ca. 33.500m² BGF und 142.000m³ BRI errichtet.
    An beheiztem Gebäudevolumen (ohne Tiefgaragen, Technikzentralen und Schleusenbauwerk Gefangenentransport werden ca. 40.000m² BGF und 166.600m³ BRI errichtet.

    Detaillierte Angaben zu Nutzflächen, Bruttogeschossflächen und Umbautem Raum sind den separaten Anlagen zu entnehmen.

    Gemäß Forderungen B-Plan erhalten sämtliche zur Werdener Straße ori-entierten Aufenthaltsräume eine mechanische Be- und Entlüftung.
    Die Lüftung der Büroräume entlang der Werdener Straße wird entspre-chend der Arbeitsstättenrichtlinien (Personenbezogen) ermittelt. Dies entspricht einem 0,5 bis max. 1,5-fachen Luftwechsel. Die zur dreigeschossigen Eingangshalle orientierten Aufenthaltsräume erhalten ebenfalls eine mechanische Be- und Entlüftung. Alle übrigen Büroflächen werden konventionell über Fenster belüftet. Alle Säle, Schulungsräume, Cafeteria, Bibliothek erhalten eine mechanische Be- und Entlüftung.


    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.