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  • 2. Preis

    Lageplan, Perspektive

    Architekten
    HPP Architekten GmbH, Düsseldorf (DE), Düsseldorf (DE), Stuttgart (DE), Leipzig (DE), Köln (DE), Hamburg (DE), Frankfurt (DE), München (DE), Berlin (DE), Istanbul (TR), Shanghai (CN) Büroprofil

    Mitarbeit
    Joachim H. Faust Gerhard G. Feldmeyer Mitarbeit: Werner Sübai, Architekt BDA Nürgül Ece Caroline Ludwig Detlev Armeloh Johannes Holthausen Achim Wunschel Christina Ester-Grafenberger Tina Salamon Stefan Winkelmeyr Marc Zimmer Zichvan Liv

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: club L94, Köln (DE)

    Erläuterungstext


    Das neue Justizzentrum Düsseldorf zeichnet sich durch klar gegliederte Baukörper aus, die am Oberbilker Markt ein sehr markantes Zeichen setzen. Gemeinsam mit den Verfügungsbauten und weiteren, städtebaulichen Ergänzungsbauten umschließt das Projekt die Bestandsgebäude an der Mindener Straße. Über diese Umfassungsgeste entsteht ein eigenständiges Stadtquartier, das mit dem stadträumlichen Umfeld schlüssig vernetzt ist und darüber hinaus eine attraktive Innenzone mit hoher Freiraum- und Aufenthaltsqualität abbildet.
    Die jeweiligen Zuständigkeiten für das Landgericht auf der einen Seite und das Amtsgericht auf der anderen Seite sind durch die zwei getrennten Baukörper mit ihrer unterschiedlichen farblichen Gestaltung deutlich lesbar. Eine gebäudehohe Zugangshalle verbindet die beiden Bauteile im Schwerpunkt der Anlage.
    Die Verfügungsbauten ergänzen das Gebäudeensemble in Form von drei solitärhaften Einzelbaukörpern. Optional können zwei Verfügungsbauten miteinander verknüpft werden. Aus dem Stadtraum lässt sich der zweigeschossige Straf- und Sitzungssaalbereich sowie die öffentlich zugänglichen Einrichtungen des Neubaus eindeutig ablesen. Über die zentrale Zugangshalle werden sowohl die öffentlich zugänglichen Bereiche im zweigeschossigen Sockel als auch das Amts- und Landgericht gleichberechtigt erschlossen.

    Das Freiraumkonzept für das Umfeld des neuen Justizzentrums reagiert auf zwei unterschiedliche städtebauliche Situationen. Am Oberbilker Markt weitet sich die Werdener Straße auf und wird im Norden von großen Bürobauten begleitet. Mit dem Neubau des Justizzentrums wird der Raum im Süden erschlossen und die Stadtstruktur arrondiert. Das Freiraumkonzept betrachtet den neu entstandenen öffentlichen Raum als Gesamtheit und Erweiterung des Oberbilker Marktes. Im Kontrast hierzu wird im Zentrum des neuen Stadtquartiers ein Pocketpark angelegt, der als halböffentlicher Grünraum die Bedürfnisse der angrenzenden Büronutzer nach Ruhe und Erholung bedienen wird.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.