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  • DE-10707 Berlin
  • 04/2013
  • Ergebnis
  • (ID 2-127529)

Standorteinbindung Zentral- und Landesbibliothek


  • Preis

    © H. - J. Wuthenow

    Landschaftsarchitekten
    Treibhaus Landschaftsarchitektur Berlin/Hamburg, Berlin (DE), Hamburg (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Deniz Dizici

    Mitarbeit
    Julia Kattinger, Björn Lotter

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: MARS Architekten, Berlin (DE)
    Architekten: Uberbau Architecture & Urbanism, Berlin (DE)
    Landschaftsarchitekten: LAVALAND Laura Vahl, Berlin (DE)

    Erläuterungstext
    Zentral - und Landesbibliothek Berlin

    Das Quartier der neuen Zentral- und Landesbibliothek Berlin bietet die Chance die
    Tempelhofer Parklandschaft durch einen aktiven Rand in die Stadt einzubinden und sich
    gleichzeitig gegenwärtigen sozialen Herausforderungen Berlins zu stellen. Der Entwurf
    nutzt die einzigartige Lage, um eine strukturierte, gleichermaßen aber auch experimentelle
    und ergebnisoffene Entwicklung des Tempelhofer Feldes voranzutreiben.

    Das urbane Netz
    Das vielfältige, dichte urbane Netz von Bauten und Stadträumen entwickelt eine
    eigenständige räumliche Sprache. Die offene, aber verschränkte Anordnung der Bauten
    lässt die Parklandschaft und den Tempelhofer Damm aus dem Quartier heraus oft nur
    erahnen. Die Lesbarkeit der Rollbahnfugen als direkte Blickbeziehnungen im städtischen
    Maßstab wird verstärkt.

    Kontextuelle Bezüge
    Das neue Quartier bildet eine klare städtische Fassade zum Tempelhofer Damm und öffnet
    sich dem Tempelhofer Feld. Entlang des Tempelhofer Damms überwiegen öffentliche und
    gewerbliche Nutzungen, während im Inneren, sowie dem zur Parklandschaft zugewandten
    Bereich Wohnnutzungen überwiegen.

    Kontinuierliche Bewegungsfläche
    Das gesamte Fußgängerniveau des Quartiers einschließlich des Bereichs um die ZLB
    und des Bibliotheksgebäudes selbst ist ein barrierefreier und permeabler öffentlicher
    Raum.

    Vielfältige Freiraumtypologien
    Eine subtile Ausdifferenzierung der Geländeoberflächen – hart/weich, Pflaster/Stein,
    Holz/Rasen – organisiert die Flächen, leitet Fußgänger, Fahrradfahrer und PKW-Verkehr
    und markiert öffentliche und private Aussenräume ganz ohne Zäune, Bordsteine oder
    andere Barrieren.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Stärke des Projektes beruht darauf, dass es einen klar geschnittenen und schön proportionierten kubischen Baukörper in ein wirkungsvolles Verhältnis zu Weite des Feldes und Umgebung setzt.


INFO-BOX

Angelegt am 09.04.2013, 15:27
Zuletzt aktualisiert 17.04.2013, 19:55
Beitrags-ID 4-66374
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