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  • 3. Preis

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    Architekten
    AEP Architekten Eggert Generalplaner, Stuttgart (DE), Stuttgart (DE), Berlin (DE), München (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    sonstige Fachplaner: AEP Architekten Eggert Generalplaner, Stuttgart (DE), Stuttgart (DE), Berlin (DE), München (DE)

    Erläuterungstext
    Städtebau
    Der Venusberg mit seiner prägnanten Durchgrünung erfreut sich besonderer Beliebtheit, auch deshalb, da das abgerundete Straßenmuster einen grossen Anteil an Begrünung aufweist. Das Baugebiet, beginnend an der Sigmund-Freud-Straße, hat am Haupteingang wertvolle Grünbestände. Die Verfasser nehmen daher die bestehenden Grün- und Sichtachsen auf und stärken diese, indem sie deren bestehenden Qualitäten (Ressourcen) erfassen und weiter ausbauen. Dabei werden die Baukörper formal so gewählt, dass eine Verzahnung von Bebauung und „Grüner Mitte“ entsteht. Der landschaftsplanerische Ansatz integriert das Grün in die neue Bebauung und wertet diese dadurch auf. Die vorhandene Bebauung des Klinikums, als auch die ovale Struktur des Biomedizinischen Zentrums werden bewusst als richtungsweisende Strukturen aufgenommen.

    Vor dem Eltern-Kind-Zentrum entsteht ein weiterer ovaler Freiraum. Zum Zentralklinikum entsteht eine klare Platzkante, welche den neuen Haupteingang des Klinikums markiert. Die Auffindbarkeit beider Haupteingänge wird erleichtert; alles erschließt sich auf einem Blick.
    Die städtebauliche Anordnung der neuen Klinik mit seinen Bettenhäusern öffnet sich nach Süden zur Grünen Mitte. Die umliegenden Grünbereiche im Norden und zum Kottenforst werden erlebbar gemacht.

    Entwurf + Erschließung Gesamtentwicklung
    Ziel der Verfasser ist es, eine städtebaulich verträgliche, als auch eine wirtschaftlich gesunde Verdichtung des bestehenden Klinikareals zu erreichen. Eine Neuorganisation der baulichen und infrastrukturellen Gesamtentwicklung wird durch die Weiterentwicklung des bestehenden Bettenhauses 1 nach Osten erreicht.

    Die bestehende Notfallambulanz und die Pflegestationen werden durch die Funktionen des Neubaus entlang einer Klinikstraße nach Osten erweitert. Städtebaulich ergänzen die 3 neuen Bettenhäuser das Gesamtbild des neuen Zentralklinikums.
    Zugleich bestimmt die eigenständige Architektursprache des Eltern-Kind-Zentrums das Areal. Das Eltern-Kind-Zentrum hebt sich von seinem größeren Nachbarn gestalterisch ab, und ist dennoch mit ihm eng verbunden.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.